Warnung vor „schwarzen“ Trend in der Kosmetikindustrie.

5. Dezember 2017
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Das Wirkprinzip von Aktivkohle besteht eigentlich darin, dass die Kohlemoleküle eine große Oberfläche besitzen und deshalb andere Moleküle binden können. So beispielsweise auch Bakterien im Mundraum, die Karies verursachen, aber auch jene, die wichtig für die Mundflora sind. Die Aktivkohle erkennt da keinen Unterschied. Allerdings ist es fragwürdig, ob sie als Bestandteil einer Zahncreme überhaupt noch aufnahmefähig ist. Studien, die die Wirksamkeit belegen, gibt es bis dato nicht.

Doch auch einen Bleaching-Effekt verspricht die Industrie, wenn schwarze Zahnpasta benutzt wird. Davor warnen jetzt aber vor allem britische Zahnärzte. Denn viele der trendigen Pasten enthalten kein oder zu wenig Fluorid, was wichtig für den Kariesschutz ist. Zudem wird einigen Sorten eine abrasive Wirkung nachgesagt, was auf Dauer den Zahnschmelz schädigt. Somit haben die schwarzen Zahnpasten genau die gegenteilige Wirkung, die propagiert wird.

Die britischen Zahnärzte weisen außerdem darauf hin, dass einzig und allein eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung zu einem dauerhaften strahlend weißen Lächeln führt. Denn das dabei zum Einsatz kommende Wasserstoffperoxid hat erst ab einer Konzentration von mindestens drei Prozent den gewünschten Whitening-Effekt. Verkauft werden dürfen Kosmetikprodukte aber lediglich mit einer Wasserstoffperoxid-Konzentration von 0,1 Prozent, was für weiße Zähne nicht ausreichend ist.

Quelle: www.zwp-online.info

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