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Dunkel verfärbte Zähne sind unansehnlich und können das Gesamtbild der gesamten Zahnreihe beeinträchtigen – insbesondere, wenn es sich um einen der Vorderzähne handelt.

Die braune oder graue Verfärbung eines einzelnen Zahnes wird durch eine lange zurückliegende Wurzelkanalbehandlung oder einen Zahnunfall verursacht, bei dem die Pulpa („Nerv“) verletzt wurde. Zum Beispiel wird eine dunkle Farbe durch das Auslaugen zersetzter und umgewandelter Substanzen im Blut oder bestimmter Bestandteile toter Zahnpulpa, wie Proteine, in das umgebende Zahnmaterial verursacht. Ursache für die Verfärbung schwarzer Zähne können auch die Inhaltsstoffe des Arzneimittels sein.

In all diesen Fällen verfärbt sich der Zahn nicht von außen, sondern von innen. Unschöne Zahnfarbe lässt sich nicht mit speziellen Zahnpflegeprodukten oder gewöhnlichem Bleichmittel entfernen.
Lösung: Internes Bleichen

Wie wir alle wissen, können Zähne aufgehellt werden. Vielen Patienten ist jedoch nicht bewusst, dass dies auch für einzelne verfärbte Zähne gilt – allerdings ist hier das sogenannte interne Bleaching (auch „Walking Bleaching“ genannt) die Methode der Wahl. Bleichmittel in die Zähne geben und von innen (intern) aufhellen. Einzelne Verarbeitungsschritte:

Zunächst muss das Zahninnere durch die Krone erreicht werden, beispielsweise durch das Entfernen von Füllungen.
Im nächsten Schritt wird der Aufheller mit Hilfe eines Einsatzes in die Kavität eingebracht. Provisorische Füllungen werden verwendet, um einen Zahn vorübergehend zu schließen.
Dieser Vorgang wird in der Regel mehrmals wiederholt.
Abschließend wird der Zahn mit einer neuen Füllung oder Krone versehen.

Sie müssen nicht mehr mit dunklen Zähnen leben. Wir beraten Sie gerne, damit Sie schöne Zähne und ein strahlendes Lächeln haben.

Ihr Praxisteam Dr Kuhlow und Partner


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10. November 2021 BranchennewsPublikationen

Bei den meisten Menschen beginnt das Grübeln über Weisheitszähne spätestens, wenn sie erfahren, dass sie gezogen werden sollen. Mit der Angst kommt auch die Neugier. Viele Fragen, auf die man auf Anhieb keine Antworten bekommt. Wozu sind diese Dinger? Warum hab ich sie überhaupt? Brauche ich sie? Die Antworten sind gar nicht so einfach.

Weisheitszähne liegen ganz hinten im Mund, einer am Ende jeder Zahnreihe. Oft sind sie erst zwischen dem 18. und 24. Lebensjahr voll entwickelt und brechen auch erst dann durch. Und das auch nicht bei jedem. Viele sehen sie als Störenfriede im Mund, weil sie oft nicht in die Zahnreihe passen und Beschwerden verursachen können.
Weisheitszähne gelten als Überbleibsel aus einer längst vergangenen Zeit, in der die Menschen noch ein größeres Gebiss hatten. In der Steinzeit mussten unsere Vorfahren ihre Nahrung meist unverarbeitet zerkauen. Weisheitszähne werden auch Achter genannt, weil sie zusätzlich zu den sieben regulären Zähnen in jedem Quadran­ten unseres Gebisses ganz hinten im Kiefer angelegt sind. Heute ist der Kiefer bei den meisten Menschen zu klein für diese „Extra-Zähne“. Eine Zeitlang wurden sie deshalb fast immer entfernt. Da aber nicht jeder Weisheitszahn Probleme macht und ein Eingriff mit Komplikationen verbunden sein kann, sind Zahnärztinnen und Zahnärzte mittlerweile etwas zurückhaltender.

Nicht alle Weisheitszähne brechen nicht immer in die Mundhöhle durch: Bei vielen jungen Erwachsenen bleibt mindestens ein Weisheitszahn im Kiefer. Manchmal bricht ein Weisheitszahn nur teilweise durch: Seine Krone ist dann immer noch etwas von Zahnfleisch bedeckt, oder er schiebt sich nicht so weit in die Mundhöhle wie andere Zähne.

„Weisheitszähne sind überflüssig, machen nur Ärger und müssen deswegen weg!“ – so oder so ähnlich wird es häufiger formuliert. Doch das stimmt so nicht. Natürlich führt bei Schmerzen und nach einer entsprechenden Diagnose kein Weg dran vorbei, dass der Weisheitszahn entfernt werden muss. Wenn er aber überhaupt keine Schwierigkeiten bereitet, besteht auch kein Grund, ihn zu entfernen. Und gefährlich sind Weisheitszähne keineswegs. Nur unter Umständen schmerzhaft, und dann besteht Handlungsbedarf. Nicht oder nur teilweise durchgebrochene Weisheitszähne verursachen oft keine Probleme. Es kann aber auch zu Schmerzen, Schwellungen oder Entzündungen am Zahnfleisch kommen. Zudem können benachbarte Zähne beschädigt und Karies begünstigt werden.
Wenn Weisheitszähne durchbrechen, ist es ähnlich: Manchmal fügen sie sich problemlos am Ende der Zahnreihe ein. Sie können aber auch andere Zähne verschieben, quer wachsen und zu Entzündungen oder anderen Komplikationen führen.

Wer sich wegen seiner Weisheitszähne Sorgen macht, lässt sich am besten zahnärztlich beraten. Zunächst werden die Beschwerden erfragen und die Mundhöhle und den Kiefer untersucht. Um zu sehen, wie die Weisheitszähne liegen, wird eine Röntgenaufnahme gemacht. Die gründliche Untersuchung soll einschätzen helfen, ob die Weisheitszähne Probleme bereiten oder sich normal in den Kiefer einfügen werden.

Wenn ein oder mehrere Weisheitszähne zu Komplikationen führen, müssen sie normalerweise gezogen werden. Dazu genügt in der Regel ein ambulanter kieferchirurgischer Eingriff mit örtlicher Betäubung.
Früher wurden auch beschwerdefreie Weisheitszähne in der Regel gezogen. Eine Entfernung wird mittlerweile meist nur dann empfohlen, wenn Probleme auftreten oder absehbar sind.

Falls Sie Fragen oder Beschwerden haben, rufen Sie uns an und vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis.


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13. Februar 2021 BranchennewsPublikationen

Im Wesentlichen unterscheidet sich die Zahnpflege der Senioren (60+) nicht von der im Erwachsenenalter, die auf den vier Säulen der Kariesprophylaxe basiert. Dazu gehört vor allem eine gewissenhafte Zahnpflege: Mindestens zweimal täglich putzen und auch die Zahnzwischenräume mit einer Interdentalbürste oder Zahnseide reinigen. Viele ältere Menschen bekommen allerdings irgendwann Schwierigkeiten, die Plaque richtig zu sehen und sind motorisch nicht mehr so geschickt. Daher sind Zahnbürsten, die einen breiten gummierten Griff haben hier zu empfehlen – am besten elektrisch, z. B. mit Schall.

Einen besonderen Stellenwert nehmen bei der Zahnerhaltung Fluoride ein, die den Zahnschmelz widerstandsfähig machen und vor Säuren schützen.  Daher sollten schon ab dem 6. Lebensjahr Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt von 1.450 ppm verwendet werden. Bei älteren Menschen ist Wurzelkaries an frei liegenden Zahnhälsen ein besonderes Problem. Sie schreitet besonders schnell voran und ist schlecht zu behandeln. Um ihr vorzubeugen, sollte zweimal täglich eine Mundspülung mit Fluorid und antibakteriellen Wirkstoffen angewendet werden. Der behandelnde Zahnarzt kann außerdem eine Zahnpasta mit erhöhtem Fluoridgehalt verschreiben, die Wurzelkaries besonders wirksam vorbeugt. Darüber hinaus ist die zahnärztliche Kontrolle inklusive Zahnreinigung unerlässlich.

Zu guter Letzt hilft eine ausgewogene, zahngesunde Ernährung dabei, die Zähne gesund zu erhalten. Dabei sollte im Haushalt fluoridiertes Speisesalz verwendet werden – ein Leben lang. Die Fluoride aus Zahnpasta und Salz wirken direkt an der Zahnoberfläche und schützen vor dem Abbau von Mineralstoffen aus dem Zahnschmelz. Viele über 60-Jährige leiden außerdem unter Mundtrockenheit, welche Zahnfleischerkrankungen und Karies begünstigt. Betroffene sollten regelmäßig trinken und Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt, wie Obst und bissfestes Gemüse, verzehren. Zwischen den Mahlzeiten können außerdem zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis die Speichelproduktion fördern.

Sind Implantate, Kronen oder Brücken vorhanden, empfehle ich, diese mit einer Interdentalbürste auch am Zahnfleischrand gründlich zu reinigen. Hat man bereits herausnehmbare Dritte, sollten diese genauso gepflegt werden wie die eigenen Zähne. Nach dem Essen wird die Prothese unter fließendem Wasser abgespült und zweimal täglich mit der Prothesenbürste gereinigt. Um Entzündungen vorzubeugen, ist es wichtig, die Prothese vor allem von innen zu putzen, wo sie auf dem Zahnfleisch aufliegt. Eine Zahnpasta sollte man für das Reinigen der Prothese nicht verwenden. Der Kunststoff ist viel weicher als der Zahn und wird daher schnell weggeputzt. Dadurch büßt die Prothese an Funktion ein und sieht auch nicht mehr so schön aus. Besser ist ein Spülmittel.

Weitere Informationen gibt es unter: www.kariesvorbeugung.de


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Die Zahnbettentzündung kann nicht nur zum Verlust der Zähne führen, sondern auch lebensbedrohlichen Erkrankungen Vorschub leisten. Eine gründliche Vorbeugung ist wichtig, eine effektive Behandlung heilt die Parodontitis, bevor größere Schäden am Zahnbett entstehen. Damit sinkt auch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte.

Mangelnde Mundhygiene ist eine wichtige Ursache. Die Bakterien im Mundraum vermehren sich in diesem Fall massiv und lösen die Zahnbettentzündung aus. Wir unterscheiden die Zahnfleischentzündung und die Entzündung des Zahnhalteapparates. Wird diese Entzündung chronisch, bildet sich im Lauf der Jahre das Zahnfleisch zurück und schädigt auf die Dauer den Kieferknochen.

Natürlich gibt es noch weitere Risikofaktoren, die Parodontitis auslösen können: Stress, Stoffwechselerkrankungen, Vitamin-Mangelerscheinungen oder Nikotinkonsum schwächen allgemein das Immunsystem und öffnen damit auch einer chronischen Zahnbettentzündung Tür und Tor.
Außerdem spielt vermutlich die genetische Veranlagung mit.

Aus den Entzündungsherden im Zahnfleisch gelangen Bakterien auch in die Blutbahn und damit in andere Körperregionen. Mediziner sehen hier Mitauslöser für Gefäßverkalkung, Herzinfarkte oder Diabetes. Die Mehrheit der Parodontitis-Patienten sind über 35 Jahre alt. Drei von vier Erwachsenen erkranken mindestens einmal im Leben an der Zahnbettentzündung. Im Anfangsstadium wird sie kaum bemerkt.

Ein klassisches Symptom ist Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Im nächsten Stadium ist das Zahnfleisch gerötet und stellenweise geschwollen. Schmerzen stellen sich erst im nächsten Schritt ein. Schritt für Schritt werden bei einer Parodontitis die Zahnbeläge entfernt. Anschließend werden die in diesen Fällen stark vergrößerten und tief reichenden Zahnfleischtaschen gereinigt, die größten Brutstätten für die Bakterien. Das Abkratzen der Plaques innerhalb dieser Taschen ist mühsame Millimeterarbeit mit speziellen Werkzeugen. In schweren Fällen werden Antibiotika und desinfizierende Mundspülungen eingesetzt, um Infektionen vollständig auszuheilen oder Neuinfektionen zu verhindern.

Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose. Eine Parodontitis verläuft im Anfangsstadium sehr langsam und schmerzlos. Nur eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung verhindert, dass sie sich weiter ausbreitet und fortschreitet.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Ihr Team von der Zahnarztpraxis Dr. Kuhlow und Partner

Quelle: portal-der-zahnmedizin.de


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18. November 2020 BranchennewsPublikationen

Blutet das Zahnfleisch beim Zähneputzen, ist es oft ein Zeichen auf eine Zahnfleischentzündung. Wie es dazu kommt, was Sie dagegen tun können, können Sie hier nachlesen.

Was ist eine Zahnfleischentzündung?

Eine Zahnfleischentzündung kommt häufig vor. Sie entsteht in den meisten Fällen durch eine unzureichende Mundhygiene. Wer sich nicht täglich die Zähne putzt und die Zwischenräume reinigt, bei dem bilden Bakterien aus der Mundhöhle einen Belag auf den Zähnen und vor allem am Zahnfleischrand. Die Keime können sich ausbreiten und eine Entzündung hervorrufen: die Zahnfleischentzündung. Symptome wie Zahnfleischbluten beim Reinigen des Gebisses weisen darauf hin. Unbehandelt kann sich die Zahnfleischentzündungs in eine Parodontitis umwandeln, eine Entzündung des Zahnhalteapparats. Diese kann bestimmte Krankheiten begünstigen und zum Zahnverlust führen.

Warum entzündet sich das Zahnfleisch?

Es ist völlig normal, dass wir in unserer Mundhöhle Bakterien haben, genauso wie im Darm oder auf der Haut. Im Mund leben über 1000 verschiedene Bakterienarten, die sich auf unterschiedliche Bereiche der Mundhöhle spezialisiert haben. Die einen haben sich auf der Zunge, die anderen in der Mundschleimhaut oder auf der Zahnoberfläche angesiedelt. Die Gesamtheit aller Bakterien im Mund nennt sich Mundflora. Normalerweise bereiten die Keime keine Probleme.

Unter bestimmten Voraussetzungen kann sich dies jedoch ändern: Die Keime im Mund ernähren sich von den Speiseresten aus unserer Nahrung und bilden unter anderem auf der Zahnoberfläche und am Übergang von Zahn zu Zahnfleisch einen sogenannten Biofilm. In dieser gelartigen Matrix sind die Keime gut gegen äußere Einflüsse abgeschirmt und können sich vermehren, es entsteht Zahnbelag, auch Plaque genannt. Zahnbelag bildet sich innerhalb von 24 Stunden.

Wer seine Zähne nicht regelmäßig und gründlich putzt, der riskiert deshalb, dass sich die Keime im Zahnbelag auf ein ungesundes Maß vermehren. Sie geben aggressive Stoffwechselprodukte, Säuren und Giftstoffe ab, die schließlich auch ins Zahnfleisch gelangen. Das Zahnfleisch bedeckt die zahntragenden Teile des Kieferknochens. Am Übergang von Zahn zu Zahnfleisch entsteht eine seichte Furche von ein bis zwei Millimetern Tiefe, der sogenannte Sulcus. Hier ist das Zahnfleisch nicht fest mit dem Zahn verbunden. Das ist die geeignete Angriffsfläche für die Bakterien. Gelangen die aggressiven bakteriellen Stoffwechselprodukte aus dem Zahnbelag dorthin, dann reagiert der Körper mit einer Entzündung darauf – der Zahnfleischentzündung.

Wenn aus Plaque Zahnstein wird

Die Plaque haftet zwar fest auf dem Zahn und lässt sich nicht absprayen, sie lässt sich aber noch mit der Bürste wegputzen. Geschieht das nicht regelmäßig genug, dann lagern sich Mineralstoffe aus dem Speichel in den Zahnbelag ein, zum Beispiel Kalzium. Der Zahnbelag verfestigt sich zu Zahnstein und kann nur noch vom Zahnarzt oder der Zahnärztin entfernt werden.

Hat sich erst einmal Zahnstein gebildet, können sich auf seiner rauen Oberfläche umso leichter Bakterien ansiedeln, was die Zahnfleischentzündung schürt. Breitet sich die Plaque weiter aus, tiefer in den Spalt zwischen Zahnfleisch und Zahn hinein, dann kann sich der Spalt vergrößern. Es bilden sich Zahnfleischtaschen. Ist das geschehen, handelt es sich um eine Parodontitis, eine Erkrankung des Zahnhalteapparates. Sie kann sogar zum Verlust der Zähne führen. Außerdem bildet Plaque einen Nährboden für Karies.

Während sich eine Zahnfleischentzündung durch geeignete Maßnahmen normalerweise innerhalb weniger Wochen wieder zurückbildet und keine bösen Folgen hat, ist die Parodontitis ein irreversibler Vorgang. Die Zahnfleischtaschen bleiben also bestehen. Schreitet die Entzündung des Zahnhalteapparats unbehandelt fort, können die Bakterien aus der Mundhöhle ins Blut gelangen. Das kann sich negativ auf Herz-Kreislauf-Krankheiten, bestimme Krebsarten und Diabetes mellitus auswirken, aber auch akute Probleme bereiten, wie eine Lungenentzündung.

Wenn sich Ihre Zahnfleischentzündung nicht bessert, sollte spätestens nach einer Woche der Zahnarzt um Rat gefragt werden. Er untersucht die Zähne und das Zahnfleisch. Dabei kann er eine Zahnfleischentzündung bereits mit  bloßem Auge feststellen.

Vereinbaren Sie einen Beratungstermin in unserer Praxis. Wir helfen Ihnen gern.


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20. September 2020 Branchennews

Ab 1. Oktober bekommen gesetzlich Krankenversicherte für Zahnersatz mehr Geld von der Krankenkasse für Implantate, Brücken und Kronen. Der so genannte Festzuschuss wird von 50 auf 60 Prozent erhöht.

Eine wichtige Rolle dabei hat das Bonusheft: Denn wer seine Zahnarztbesuche regelmäßig darin eintragen lässt, zahlt prinzipiell weniger drauf. Kann man fünf Stempel vorweisen, bekommt man zukünftig 70 Prozent erstattet: bei zehn Stempeln sind es sogar 75 Prozent. Doch auch ohne Bonus zahlt die Kasse ab dem neuen Quartal 60 Prozent.

Fakten:

  • Wer nicht an akuten Schmerzen leidet, die einen sofortigen Zahnersatz erfordert, für den kann es sich lohnen, mit einer planbaren Behandlung bis Oktober oder später zu warten.
  • Wer mit seinem Bonusheft nachweist, dass er jedes Jahr zur Kontrolle beim Zahnarzt war, erhält ab Oktober zudem einen höheren Bonus.
  • Patienten sollten sich vor einer Behandlung ausführlich über die Leistungen der Regelversorgung erkundigen.
  • Ob Krone, Brücke oder Prothese: Zahnersatz kann teuer werden. Je nach Material, Art und Umfang der Versorgung fallen bei Behandlungen schnell vierstellige Kosten an. Anders als bei vielen anderen ärztlichen Leistungen müssen Patienten bei Zahnsanierungen einen hohen Eigenanteil leisten. Ab 1. Oktober bekommen gesetzlich Krankenversicherte für Zahnersatz jedoch mehr Geld von der Krankenkasse. Der Festzuschuss wird dann von 50 auf 60 Prozent der Kosten für die sogenannte Regelversorgung erhöht.
  • Die von allen gesetzlichen Kassen vereinbarte Basisversorgung (Regelversorgung) deckt alle nötigen Leistungen – und zwar von der Einzelzahnlücke bis zur Vollprothese.

Zusätzliche Extras wie Keramik bei Kronen oder Brücken oder ein Goldinlay müssen weiterhin aus eigenständig bezahlt werden.

 

Mehr zu diesem Thema: verbraucherzentrale.de


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3. Juli 2020 Branchennews

Es geht nichts über ein leckeres Eis im Sommer oder eine kühles eisgekühltes Getränk. Doch der Genuss wird bei einigen Menschen durch schmerzempfindliche Zahnhälse stark beeinträchtigt. Kaum kommen diese mit den kalten (oder auch heißen) Lebensmitteln in Kontakt, entstehen unangenehme Schmerzen.

Wissenschaftler haben eine sehr kleine Veränderung in einem Protein gefunden, die einen kälteempfindlichen Rezeptor in einen wärmenden verändert. Das könnte bedeuten, dass man das Schmerzempfinden in Zukunft gezielter angehen könnte: weg von Schmerzmitteln, die das zentrale Nervensystem beeinflussen und hin zu einer nebenwirkungsärmeren Medikation.

Thermischer Schmerz (Hitze, Kälte) entsteht, wenn die sensorischen Neuronen des Körpers mit Temperaturen in Kontakt kommen, die über oder unter einer bestimmten Reizschwelle liegen. Jeder kennt das, wenn er z.B. einen Fuß in eiskaltes Wasser taucht.

Für die Behandlung chronischer Schmerzen ist es wichtig, noch genauer zu verstehen, wie diese temperaturempfindlichen Moleküle funktionieren. Es könnte bedeuten, dass man in Zukunft den Schmerz dort stoppen kann, wo er seinen Anfang nimmt: bei diesem allerersten Molekül, das als Schmerzsensor fungiert.

In einer Studie, die Anfang Mai online in der Zeitschrift Neuron veröffentlicht wurde, konzentrierten sich die Forscher auf TRPA1, einen Ionenkanal, der als Sensor für Schmerzen bekannt ist, die durch Umweltreize und scharfe Chemikalien, wie z.B. Senföl, verursacht werden.

Mehr dazu hier: portal-der-zahnmedizin.de


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13. September 2019 Branchennews

Ayran hat sich mittlerweile einen festen Platz in den Supermarktregalen erobert. Kein Wunder: Denn das Joghurtgetränk schmeckt nicht nur erfrischend lecker, es ist auch sehr gesund.

Ayran stammt ursprünglich aus Vorderasien, wahrscheinlich aus dem Kaukasus und der Türkei. In Armenien und Russland ist das Joghurtgetränk unter dem Namen „Tan“ bekannt, in Afghanistan und im Iran nennt er sich „Dugh“ und auch in anderen Teilen Asiens wird er seit jeher getrunken. Dort ist vor allem der in Indien und Pakistan beliebte Lassi bekannt, von dem sich auch süße Varianten, beispielsweise mit Mango, großer Beliebtheit erfreuen.

Traditionell besteht Ayran aus drei Hauptzutaten: Joghurt, Wasser und Salz. Je nach Region wird der verwendete Joghurt aus Kuh-, Ziegen- oder Schafmilch zubereitet, und das Getränk mit Gurkensaft, Gewürzen oder Kräutern verfeinert, zum Beispiel mit Minze, Dill, Pfeffer oder Basilikum. Ayran passt zu deftigen Speisen und kann die Schärfe von Gerichten abmildern. Darüber hinaus ist Ayran sehr gesund. Der Joghurt enthält viele für den Körper wichtige Mineralien wie Natrium, Kalium, Magnesium und Phosphor. Nach dem Sport ist Ayran deshalb ideal, um den Mineralstoffhaushalt wieder auszugleichen und zu einer schnellen Regeneration beizutragen.

 

Quelle: zwp-online

Foto: mizina – stock.adobe.com


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Zahnschmerzen im Urlaub sind genauso verzichtbar wie ein verlorener Koffer, verpasster Anschlussflug oder Bettwanzen im Hotelzimmer. Doch leider kommt es immer wieder vor, dass ausgerechnet in der schönsten Zeit des Jahres ein Zahn zu pochen oder zu ziehen beginnt.

VORKEHRUNGEN VOR DEM URLAUB

  • Lassen Sie Ihr Gebiss gründlich durchchecken vor dem Urlaub. Das minimiert das Risiko, dass im Ausland ein Zahn akut wird. Legen Sie den Termin am besten 3 bis 4 Wochen vor die geplante Abreise, damit noch ausreichend Zeit für eine Behandlung bleibt.
  • Besonders wichtig ist ein Check beim Zahnarzt, falls Sie einen Tauchurlaub oder einen Aufenthalt in großer Höhe vorhaben. Denn durch die Luftdruck-Unterschiede könnten Ihnen defekte Zahnfüllungen oder Kronen plötzlich Probleme bereiten. Der Grund sind winzige Lufteinschlüsse in den Füllungen, die sich ausdehnen und höllische Schmerzen verursachen. Im schlimmsten Fall kann auch ein Stück Zahn abplatzen.
  • Verzichten Sie auch im Urlaub nicht auf Ihre tägliche Mundhygiene! Für Zahnbürste, Zahncreme und Zahnseide oder Interdentalbürstchen ist in jeder Reisetasche Platz. Für Notfälle sollten auch frei verkäufliche Schmerztabletten mit dem Wirkstoff Ibuprofen oder Paracetamol mit ins Gepäck.

ZAHNSCHMERZEN IM URLAUB SELBST BEHANDELN

  • Leichte Schmerzen: Falls es nur leicht pocht oder zieht, lassen sich Zahnschmerzen im Urlaub mit Hausmitteln und ein paar Verhaltenstipps unter Kontrolle halten. Falls Sie in eine warme Region gereist sind, ist es besonders wichtig, dass Sie einen kühlen Ort aufsuchen und direkte Sonne meiden. Bleiben Sie daher im klimatisierten Hotelzimmer oder zumindest im Schatten. Auch auf Alkohol, Zigaretten, heiße Getränke und körperliche Anstrengung sollten Sie jetzt besser verzichten. Schmerzlindernd wirken kühle Umschläge oder Hausmittel wie Gewürznelken, zerkleinerte Zwiebeln oder Salzlösungen.
  • Leichte Schwellungen: Eine geschwollene Backe können Sie mit einem kühl-feuchten Lappen, Kühlakkus, Coolpads oder einer Tüte mit Eiswürfeln behandeln. Wichtig: Immer zusätzlich mit einem Stofftuch umwickeln, damit Sie sich keine Erfrierungen holen. Auch bei Schwellungen sollten Sie Wärme und pralle Sonne besser meiden.
  • Zahnfleischbluten oder Zahnfleischentzündungen: Leichte Zahnfleischentzündungen oder -blutungen können Sie mit frei verkäuflichen Mundspülungen in den Griff bekommen, die den Wirkstoff Chlorhexidin enthalten. Ebenfalls entzündungshemmend wirken Salbei- oder Kamillentee.
  • Lockerer Zahnersatz: Wenn sich Zahnkronen oder Füllungen lockern oder gar herausfallen, kann das im Frontzahnbereich zwar sehr störend sein, es handelt sich aber um keinen unmittelbaren Notfall. Sie können den Zahnersatz mit Prothesen-Haftcreme oder auch mit Zahnpasta notdürftig fixieren. Falls sich trotzdem etwas löst: Passen Sie auf, dass Sie sich nicht verschlucken!

WANN DOCH IM URLAU ZUM ZAHNARZT

  • starken oder lang anhaltenden Zahnschmerzen
  • starken Schwellungen
  • wenn Sie zusätzlich Fieber bekommen
  • bei einem ausgeschlagenen Zahn
  • bei starken Blutungen im Mundraum

Und nach Ihrem Urlaub sind wir wieder zu den gewohnten Sprechzeiten für Sie da. Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Ihr Team von der Zahnarztpraxis Dr. Kuhlow und Partner


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Aufgepasst: Wer „Zucker“ hat, sollte auf das Gebiss achten.

Zwei ganz verschiedene Krankheitsbilder — und doch haben sie so manches gemeinsam. Diabetes und Parodontitis entwickeln sich still und heimlich ohne Beschwerden und werden oft erst spät bemerkt. Beide treten so häufig auf, dass sie als Volkskrankheiten gelten. Allein deshalb verwundert es nicht, dass viele Diabetiker auch eine Parodontitis haben.

Von Parodontitis sprechen Zahnärzte bei einer Entzündung des Zahnhalteapparates, der den Zahn im Kiefer verankert. Die Entzündung soll Bakterien abwehren, die sonst ins Körperinnere gelangen. Diese Bakterien siedeln sich als Beläge auf den Zähnen an und bewirken zunächst, dass sich das Zahnfleisch entzündet. Wandern sie weiter zum Zahnhals, löst sich das Zahnfleisch allmählich vom Zahn und bildet eine Tasche. Ohne Behandlung dringen die Bakterien in Richtung Gewebe und Knochen vor. Der Zahnhalteapparat wird geschwächt, der Zahn lockert sich und fällt aus.

Menschen mit Diabetes erkranken dreimal so oft an einer Parodontitis wie Nicht-Diabetiker. Das liegt vermutlich daran, dass erhöhte Blutzuckerwerte die Funktion des Immunsystems beeinträchtigen und Entzündungen begünstigen können. Sowohl bei Typ-1- als auch bei Typ-2-Diabetes verläuft die Parodontitis schwerer, schreitet schneller fort und führt häufiger zu Zahnverlust. Inzwischen gilt sie als weitere Folgekrankheit des Diabetes — neben möglichen Schäden an Herz, Nieren, Augen oder Nerven.
Um Parodontitis zu vermeiden ist eine sehr gründliche Zahnpflege ist besonders wichtig.

  • unbedingt zweimal täglich Zähne putzen – am besten morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen.
  • Zahnpasta mit zugesetztem Fluor, sowie die einmal wöchentliche Verwendung eines speziellen hochdosierten Fluoridgels verbessert die Remineralisierung des Zahnschmelzes.
  • Zahnzwischenräume lassen sich mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten reinigen.
  • Desinfizierende Mundspüllösungen bekämpfen Bakterien; zuckerfreie Zahnpflegekaugummis neutralisieren schädliche Säuren, die nach dem Essen die Zähne angreifen.
  • Wichtig ist die richtige Zahnputztechnik. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin in unserer Praxis.

Originalartikel: diabetes-ratgeber.net

 


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