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28. April 2018 Branchennews

Wer Parodontitis verhindern will, sollte nicht rauchen. In einer Studie haben die Zahnmediziner die Zahl der schweren Parodontitisfälle weltweit berechnet, die auf Zigaretten zurückzuführen ist: 40 Millionen!

PD Dr. Falk Schwendicke von der Abteilung für Zahnerhaltung und Präventivzahnmedizin der Berliner Charité und seine Kollegen von der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel fragten, wie viele Parodontitisfälle beziehungsweise welcher Anteil an Parodontitiserkrankungen weltweit auf das Rauchen zurückgeführt werden können.

Gerade Raucher mittleren Alters leiden unter Parodontitis

Für die Studie wurden die Daten aus einem Pool für insgesamt 186 Länder berechnet. Kooperationspartner waren Dr. Toni Meier aus Halle-Wittenberg und der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Parodontologie, Prof. Dr. Christof Dörfer aus Kiel.

Dabei fanden die Wissenschaftler heraus, dass insbesondere Männer mittleren Alters unter Parodontitis leiden, weil sie rauchen. Zudem gibt es international große Schwankungen hinsichtlich der Häufigkeit: Während in Deutschland rund zehn Prozent der Parodontitisfälle auf Zigaretten zurückzuführen sind, ist dieser Prozentsatz beispielsweise in Spanien, aber auch in vielen Ländern Afrikas, deutlich geringer.

Parodontitis ist eine bakteriell bedingte chronische Entzündung des Zahnbettes und zählt genau wie Karies zu den Volkskrankheiten: Jeder zweite Erwachsene ist davon betroffen. Die Entzündung kann zu irreversiblen Schäden und Zahnverlust führen. Eine zentrale Krankheitsursache ist das Rauchen, das weltweit rund 40 Millionen schwere Parodontitisfälle verursacht. Zudem wird Parodontitis mit verschiedenen Allgemeinerkrankungen assoziiert.

„Rauchen ist ein zentraler Risikofaktor für Parodontitis – und dieser Zusammenhang scheint insbesondere bei jungen Menschen besonders hoch zu sein“, bilanziert Schwendicke. „Zudem stehen Parodontitis und Rauchen mit zahlreichen anderen Erkrankungen in Verbindung. Das heißt: Nicht zu rauchen und weniger Parodontitis zu haben, ist doppelt sinnvoll, um auch Herzinfarkt oder Schlaganfall vorzubeugen.“

Im nächsten Schritt können sich die Forscher vorstellen, dass die Erkenntnisse für Aufklärungs- und Präventionsmaßnahmen bei Parodontitis eingesetzt werden. Außerdem sei sinnvoll, dass Ärzte und Zahnärzte Rauchen verstärkt als gemeinsamen Risikofaktor für verschiedene Erkrankungen bekämpfen.

Schwendicke, F., Dörfer, C.E., Meier, T.: Global smoking-attributable burden of periodontal disease in 186 countries in the year 2015. In: Journal of Clinical Periodontology. Doi: 10.1111/jcpe.12823, 2017.

Quelle: zm-online.de


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15. April 2018 Branchennews

Zahnerosionen sind auf dem Vormarsch. Dabei wird – ähnlich wie ein Berg von Wind und Wetter langsam erodiert wird – der Zahn großflächig von außen abgetragen. Immer dann, wenn die Zahnhartsubstanz von Säure angegriffen wird.

Ohne Behandlung wird der Zahn komplett zerstört

Bis zu 70 Prozent der Jugendlichen leiden nach Erkenntnissen der Zahnmediziner unter erosiven Schädigungen ihrer Zähne. Im Gegensatz zu Karies, bei dem die Bakterien unter den Belägen ungeputzter Zähne Zucker in Säure verwandeln und so den Zahn immer weiter aushöhlen, entstehen Erosionen durch den direkten Kontakt von Säure an sauberen Zähnen ohne jegliche Keimeinwirkung. Haben Erosionen den Zahnschmelz abgetragen und das Zahnbein (Dentin) freigelegt, wird der Zahn ohne Behandlung vollkommen zerstört.

Es ist gerade das über den Tag verteilte konstante Trinken von Softdrinks und Säften mit einem durchschnittlichen pH-Wert von 2,0 bis 3,5, das den Zahnärzten Sorge bereitet. Zwar setze die Industrie den Erfrischungsgetränken seit annähernd zehn Jahren Kalzium zu, das Knochen und Zähne stärkt, doch auch mit diesem Zusatz erreichten die Getränke nicht ansatzweise einen „gesunden“ pH-Wert von 7, wie ihn beispielsweise Wasser hat. Birnensaft, auch mit etwas Wasser verdünnt, ist nach den Worten Willershausens eine Alternative. Wer seinen Durst gerne mit Tee löscht, tue gut daran, ihm einen Schuss Milch hinzuzufügen: Die Milch beugt Zahnverfärbungen vor, macht das Getränk für den Magen verträglicher und führt dem Körper Kalzium zu.

Zahnmedizin und Ernährungswissenschaft sind sich einig, dass Zähne nicht permanent belastet werden sollten. Auch um dem Zahnschmelz seine benötigten Ruhepausen zu gönnen, plädieren die Zahnärzte für eine Mahlzeitenstruktur, nach der drei bis fünf Mal am Tag gegessen wird. Dabei ist gutes Kauen ganz wichtig. Es regt die Speichelproduktion an, und Speichel ist wie flüssiger Zahnschmelz. Damit der Zahn „richtig gut zu tun hat“, sei beispielsweise der ins Müsli hineingeraspelte Apfel geeignet. Auch Gemüse wie Karotten, Fenchel, Sellerie oder Weißkohlsalat fordern den Zahn; gleiches gilt für Vollkornprodukte und Nuss-Sorten wie Erdnüsse, Mandeln, Cashew und Walnüsse, die darüber hinaus Vitamine, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink enthalten. „Wer regelmäßig isst, hat weniger Heißhunger“, weiß die Ernährungswissenschaftlerin. Auch die geradezu unbändige Lust auf etwas Süßes „erledigt sich von selbst“.

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23. März 2018 Branchennews

Morgens direkt nach dem Aufstehen oder nach einem Döner riecht der eigene Atem nicht sehr vorteilhaft. Die meisten Menschen finden derartige Gerüche zwar eklig, ein echtes Problem sind sie aber nicht. Schätzungsweise sechs Prozent der Deutschen sind davon betroffen. Genaue Zahlen gibt es nicht, denn nur wenige Betroffene suchen professionelle Hilfe beim Arzt. Dabei ist Mundgeruch meistens heilbar – wenn man die Ursache kennt.

 

Morgen-Mief verschwindet von allein

Denn der Morgengeruch verschwindet nach dem Frühstück meist von allein, und Zwiebelatem lässt sich durch Kaugummi kauen überdecken. Allerdings gibt es auch Menschen, die ständig oder sehr häufig unangenehm aus dem Mund riechen. In solchen Fällen sprechen Mediziner von Halitosis.

Meist liegen die Ursachen im Mund

Fast immer – in etwa 90 Prozent der Fälle – liegen die Ursachen im Mund. Meistens seien Bakterien, die zwischen den Zähnen, in tiefen Zahnfleischtaschen oder unter wackeligen Zahnprothesen sitzen, die Übeltäter. Mit der richtigen Behandlung lässt sich der Mundgeruch schnell beseitigen.

Wenn die Zähne nicht gut gereinigt werden, dann vermehren sich die Bakterien auch auf den Zähnen und bilden dort einen Biofilm (Plaque). Zersetzen die Bakterien Speichel oder Nahrungsreste, können flüchtige Schwefelverbindungen entstehen und damit der typische Mundgeruch..

So kann man Mundgeruch vorbeugen

Um übelriechendem Atem vorzubeugen, rät Christoph Benz, Vorstandsmitglied der Bayerischen Landeszahnärztekammer, täglich zweimal die Zähne zu putzen. Einmal davon in Kombination mit Zahnseide oder Zahnzwischenraumbürsten (am besten abends) und der Reinigung der Zunge, da sich auf dem Zungenrücken viele Bakterien tummeln. “Das sollte man allerdings mit Vorsicht tun”, empfiehlt der Zahnarzt. Es wird ebenfalls empfohlen, viel zu trinken, denn in einem trockenen Mund können sich übel riechende Bakterien besser vermehren.

Die Zunge nur sanft reinigen

Häufig werden die Zungenschaber, die es mittlerweile in allen Drogerien zu kaufen gibt, mit zu viel Kraft angewendet. Unter Umständen gelangen durch zu starkes Schrubben Bakterien in die Blutbahn. Außerdem lasse man idealerweise ein- bis zweimal im Jahr beim Zahnarzt die harten Zahnbeläge entfernen. Antibakterielle Mundspüllösungen sollte man nur nach Rücksprache mit dem Zahnarzt anwenden, empfiehlt Benz. Denn durch zu häufiges Spülen könne das Bakterien-Gleichgewicht im Mund durcheinander geraten.

5 schnelle Tipps gegen Mundgeruch

  • Spülen Sie Ihren Mund mit Salbeitee aus.
  • Putzen Sie mindestens 2x am Tag die Zähne.
  • Trinken Sie ausreichend zuckerfreie Flüssigkeit – am besten Wasser.
  • Benutzen Sie abends Zahnseide und reinigen Sie damit die Zahnzwischenräume.
  • Lassen Sie mögliche Erkrankungen in Mund- und Rachenraum gut ausheilen.

Quelle: t-online.de


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16. März 2018 BranchennewsNews

Die günstigste Variante ist natürlich die Handzahnbürste. Aber auch wer sich beim Zähneputzen elektrisch unterstützen lassen möchte, muss nicht allzu tief in die Tasche greifen.

Gute elektrische Zahnbürsten müssen nicht teuer sein. Das zeigt ein aktueller Test von Stiftung Warentest (Ausgabe 11/2017). Insgesamt hat Warentest zehn exemplarisch ausgewählte Zahnbürsten genauer unter die Lupe genommen. Dreimal vergaben die Tester die Note “gut”, viermal “befridigend”, zweimal “ausreichend”. Für das Gesamturteil spielten die Aspekte Zahnreinigung, Handhabung sowie Haltbarkeit und Umwelteigenschaften eine Rolle. Auch die jeweilige Ausstattung und die technischen Merkmale führten die Tester auf.

Egal für welches Modell man sich entscheidet: Wichtig ist die Putztechnik an den Bürstenkopf anzupassen. Oszillierend-rotierende Zahnbürsten haben in der Regel runde Bürstenköpfe, mit denen jeder Zahn einzeln gereinigt werden muss. Dazu den Bürstenkopf am Zahnfleischrand aufsetzen und parallel an den Zähnen entlangfahren. Auch in die Zwischenräume schwenken.

Schallzahnbürsten haben meist einen länglichen Bürstenkopf, mit dem man mehrere Zähne zugleich putzen kann. Ihn setzt man in einem 45-Grad-Winkel zum Zahnfleisch auf und verweilt dort einen Moment. Dann die Zahnbürste vom Zahnfleisch zum Zahn hin rotieren und die Beläge so herausfegen.

Generell gilt: Auch die Innenseiten der Zähne sollten nicht vergessen und die Zwischenräume regelmäßig mit Zahnseide gereinigt werden.

 

Quelle: t-online


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Ab dem ersten Milchzahn putzen, die richtige Zahnpasta verwenden und das Kind währenddessen mit Liedern oder Spielchen animieren. So weit, so gut. In der Praxis kaut der Nachwuchs aber nur auf der Zahnbürste rum oder läuft kreischend weg, wenn man “Zähne putzen” sagt.

Was ist besser für Kinder: Elektrische Zahnbürste oder Handzahnbürste?

Pauschal lässt sich das nicht sagen, es gibt keine Untersuchungen dazu, was besser ist. Oft finden kleine Kinder eine elektrische Zahnbürste aber spannender, so dass sie sich leichter zum Putzen bewegen lassen. Einziger Nachteil: Mit der elektrischen Bürste lernen Kinder weniger schnell, mit Geschick die richtigen Putzbewegungen auszuführen. Gut ist deshalb, wenn Eltern ihnen abwechselnd Hand- oder elektrische Zahnbürste geben.

Worauf sollte man bei der Auswahl von Kinderzahnpasta achten?

Darauf, dass für Kinder bis sechs Jahre der Fluoridanteil bei maximal 500 ppm (parts per million) liegt. Nachlesen lässt sich das auf der Verpackung. Ab sechs Jahren brauchen Kinder dann keine eigene Zahnpasta mehr, sie können die der Erwachsenen mitbenutzen.

Welche Tricks funktionieren beim Zähneputzen besonders gut?

Eltern können auf den Gewöhnungseffekt hoffen. Irgendwann ist das Zähneputzen so ritualisiert, dass es einfach dazugehört. Bis dahin können es Eltern zum Beispiel mit einem tiefhängenden kleinen Spiegel probieren, in dem sich die Kinder beobachten. “Gut ist auch, wenn die Kinder und Erwachsenen regelmäßig gemeinsam putzen.” Und auch, wenn das Putzen der ersten Milchzähne recht kurz ausfällt: Weniger ist besser als nichts. “Wichtig ist, dass Fluorid an die Milchzähne kommt.”

Muss man schon mit Kleinkindern zum Zahnarzt?

Sinnvoll wäre es. Zum einen, um Schäden am Zahn früh zu bemerken: “Etwa 15 Prozent der Kleinkinder haben frühkindlichen Karies.” Ausgelöst wird er oft durch süße und säurehaltige Getränke in der Flasche. Zum anderen ist es gut, Kinder so früh wie möglich mit der Prozedur vertraut zu machen. Es schadet deshalb nicht, schon bei den ersten Milchzähnen zum Zahnarzt zu gehen.

Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!

 

Quelle: t-online


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Zahnärzte schlagen Alarm: Bei Kindern tritt gehäuft Karies an Milchzähnen auf – insbesondere bei Kleinkindern bis zum dritten Lebensjahr. Frühkindliche Karies kann drastische Folgen für Gesundheit und Sprachentwicklung haben. Außerdem beobachten Zahnärzte hohe Kariesraten bei Kindern aus sozial benachteiligten Familien.

Ein Grund dafür sei, dass Kinder derzeit erst vom dritten bis fünften Lebensjahr Anspruch auf drei jährliche Vorsorgeuntersuchungen haben. Konsens unter Experten sei jedoch, Kinderzähne bereits im ersten Lebensjahr zahnmedizinisch betreut werden sollten.

Einen ersten Eindruck von der Zahn- und Mundgesundheit bei Kleinkindern verschafft sich üblicherweise der Kinderarzt im Rahmen der U7-Untersuchung kurz vor dem zweiten Geburtstag.

Nuckelflaschenkaries ist keineswegs harmlos

“Bei den Zwölfjährigen sind wir in der Mundgesundheit Weltspitze, aber bei den Sechsjährigen verläuft die Kariesreduktion deutlich langsamer und auf einem niedrigen Niveau”, sagt Oesterreich. Die Häufigkeit von Karies an Milchzähnen habe in den vergangenen Jahren zugenommen. Die frühe Schädigung von Milchzähnen durch Kariesbakterien wird auch als Nuckel- oder Saugerflaschenkaries bezeichnet. Der Zahnarzt warnt vor den Folgen: Ohne gesunde Milchzähne lerne ein Kind nicht richtig sprechen, lege nicht altersentsprechend an Gewicht zu und laufe Gefahr, sozial ausgegrenzt zu werden, warnte Oesterreich.

Schon das erste Zähnchen braucht gründliche Pflege

Nur wenigen Eltern sei klar, dass Zahnpflege schon bei den Kleinsten nötig ist. Dabei ließen sich Zahnschäden bei Kleinkindern gut vermeiden, wenn Eltern rechtzeitig vor dem Durchbruch der ersten Milchzähne systematisch über Schutz vor Karies aufgeklärt würden. Deshalb hat die Bundeszahnärztekammer eine Kooperation mit dem Deutschen Hebammenverband gestartet, um werdende Mütter schon während der Schwangerschaft darüber zu informieren. Vielen Müttern ist beispielsweise nicht bewusst, dass sie ihre Kinder auch durch Ablecken von Schnullern und Löffeln mit Karies anstecken können.

Zahnärzte raten Eltern, die ersten Zähnchen vorsichtig mit einem Wattestäbchen oder einer Kinderzahnbürste zu reinigen. Zahnpasta sollte erst ab etwa dem dritten Lebensjahr verwendet werden, wenn das Kind in der Lage ist, die Masse wieder auszuspucken. Ab diesem Alter können Kinder lernen, sich selbst die Zähne zu putzen.

Zahnbürste mit in die Schule nehmen

Der Tag der Zahngesundheit steht in diesem Jahr unter dem Motto “Gesund beginnt im Mund – Zähneputzen macht Schule”. Mit gutem Grund: In Kindergärten und Schulen können die Weichen für dauerhafte Zahngesundheit gestellt werden. Laut Pantelis Petrakakis vom Bundesverband der Zahnärzte des Öffentlichen Gesundheitsdienstes haben Grundschüler, die im Kindergarten täglich die Zähne putzen konnten, deutlich gesündere bleibende Zähne haben als Kinder, die diese Möglichkeit nicht hatten. Regelmäßiges Zähneputzen sollte auch im Schulalltag verankert werden, doch vielerorts fehlten dort hygienischer Zahnputzmöglichkeiten. Etliche Studien hätten gezeigt, dass das regelmäßige Putzen mit fluoridhaltiger Zahnpasta in der Schule positiv auf die bleibenden Zähne auswirkt.

 

Quelle: t-online


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Die Angst vor dem Zahnarzt kennen viele. Bei einigen müssen nicht einmal Beschwerden vorliegen, um schon Tage vor dem Zahnarztbesuch schlaflose Nächte zu haben. Aber woran liegt es, dass so viele von uns Angst vor dem Zahnarzt haben? Wir klären Sie auf und verraten, welche Tricks es gibt, um den Zahnarztbesuch mit einem strahlenden Lächeln zu verlassen.

Obwohl die Zahnbehandlung in der heutigen Zeit meist schmerzfrei verläuft und in vielen Fällen mit Lokalanästhesie durchgeführt wird, zittern zahlreiche Patienten allein bei dem Gedanken an den Zahnarzt. Manche Menschen gelten als hoch ängstlich und vermeiden den Zahnarztbesuch gänzlich.

Für etwa jeden vierten Erwachsenen ist der Gang zum Zahnarzt mit psychischem Stress und Angst verbunden. Bei etwa vier Prozent steigert sich das bis hin zu einer ausgeprägten Zahnbehandlungsphobie.

Musikhören, Entspannungsübungen, Ablenkung etwa durch Bilder, Hypnose oder ausführliche Information vor und während der Behandlung bei zum Beispiel Wurzelbehandlungen, dem Ziehen von Weisheitszähnen und der Implantatchirurgie sind demnach bei leichter bis mittlerer Zahnarztangst hilfreich. Die mit Abstand besten Ergebnisse zeigten sich beim Einsatz von Hypnose.

Die Gründe für die Angst vor dem Zahnarzt sind von Patient zu Patient unterschiedlich. Häufig liegt die Angstursache in den persönlichen Erfahrungen, die jeder Einzelne früher einmal bei einem Zahnarztbesuch gemacht hat. So kann eine unangenehme und schmerzhafte Zahnbehandlung aus der Vergangenheit, bei dem sich der Betroffene besonders ausgeliefert fühlte oder große Schmerzen erlitt, ein möglicher Auslöser sein. Auch die Ungewissheit, ob es während der Behandlung zu Schmerzen kommen könnte, kann zu einer Erwartungsangst führen.

Fürchtet der Patient während der Behandlung, sprachlos ausgeliefert zu sein, kann auch folgender Tipp helfen: Vereinbaren Sie mit Ihrem Arzt ein Handzeichen, damit die Behandlung unterbrochen werden kann, sollten Sie Schmerzen verspüren. Dieses Handzeichen können Sie auch dann geben, wenn die Verspannungen der Kiefer-Muskulatur zu stark werden oder Sie eine kleine Pause benötigen. Sprechen Sie ausführlich mit Ihrem Arzt. Er wird Sie verstehen und Ihnen die Behandlung so angenehm wie möglich gestalten.

Beruht Ihre Angst vorm Zahnarzt auf einer Phobie vor Spritzen, können Sie Ihren Arzt gezielt nach Betäubungssprays fragen. Deren Einsatz macht den Schmerz beim Einstich erträglicher. Auch wenn Sie Angst vor dem Zahnarzt haben, sollten Sie Ihre Zähne dennoch regelmäßig kontrollieren lassen. Nur auf diese Weise lassen sich umfangreichere Eingriffe vermeiden.

 

Quelle: t-online


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Gesunde, weiße Zähne sehen nicht nur gut aus, sie machen auch selbstbewusst! Sie zu erhalten ist im Grunde nicht schwer – wenn du ein paar wichtige Grundregel beherzigst und die häufigsten Fehler vermeidest. Fast 100 Prozent aller Menschen leiden irgendwann einmal an einer Karieserkrankung. Das Grundproblem: Zucker und allgemein Stärke werden im Mund durch Bakterien abgebaut, dabei entstehen zahnschädigende Säuren. Diese führen letztlich zur Entstehung von Karies.
1. Zähne putzen
Es sollte eigentlich selbstverständlich sein: Putze mindestens morgens und abends, jedoch nicht unmittelbar nach den Mahlzeiten. Vor allem durch saure Lebensmittel wird der Zahnschmelz angegriffen, erst nach etwa einer halben Stunde ist er wieder vollkommen widerstandsfähig.
2. Zucker zwischendurch vermeiden
Mit jeder Mahlzeit entstehen im Mund Säuren, als Nebenprodukt des bereits im Mund einsetzenden Abbaus von Kohlenhydraten. Das ist im Grunde nicht weiter schlimm, denn durch Speichel werden die Säuren mit der Zeit wieder neutralisiert. Dieser Prozess lässt sich durch Zähneputzen oder durch Kaugummikauen noch beschleunigen, denn Kauen regt den Speichelfluss an.
Wer nun aber ständig für Zucker-Nachschub sorgt, sei es im Kaffee, Tee, mit Bonbons oder anderen Speisen, der setzt diese natürliche Schutzfunktion des Körpers außer Kraft. Die Folge ist ein ständig erhöhter Säurespiegel um Mund, die Entstehung von Karies ist auf Dauer unausweichlich!
3. Vollwertige, abwechslungsreiche und mineralstoffreiche Ernährung
Eine abwechslungsreiche Vollwerternährung kommt ohne übermäßigen Zuckeranteil aus. Obst und Gemüse enthalten hingegen viele Faserstoffe, die ganz natürlich zur mechanischen Reinigung der Zähne schon während des Kauens beitragen. Lebensmittel mit hohem Zuckeranteil solltest du hingegen so oft wie möglich vermeiden. Auch ohne Zuckerzusatz ist der Kohlenhydratanteil unserer Nahrung fast immer ausreichend hoch. Verbanne am besten einige Lebensmittel vom Speiseplan: Gesüßte Getränke wie Limo, Eistee, Energy Drinks und viele Fruchtsäfte Cornflakes und ihre zahlreichen verwandten “Frühstücksflocken” Bonbons, Lutscher und zuckerhaltige Kaugummis Schokocreme als Brotaufstrich (oder du machst deinen eigenen mit reduziertem Zucker oder gar mit Xucker) Ein totaler Verzicht ist natürlich nicht notwendig, wohl aber ein bewusster Umgang mit diesen Lebensmitteln. Auch Schokolade, Schokoriegel, Gummibärchen und andere Speisen sind kleine Zuckerbomben, die eben nicht ständig im Mund explodieren sollten.

Für einen widerstandsfähigen Zahnschmelz benötigt der Körper einige Mineralstoffe, vor allem Kalzium. Über den Speichel wird es den Zähnen wohl dosiert zur Verfügung gestellt, sofern es in der Nahrung ausreichend vorkommt. Wichtige Kalziumlieferanten sind Milchprodukte, grüne Gemüse und Mineralwasser. Dagegen sind z.B. Wurst, Fleisch, Schokolade und Alkohol so genannte Kalziumräuber, zu ihrer Verstoffwechselung verbraucht der Körper Kalzium. Um die Frage, ob zusätzlich Fluoride notwendig sind und ob bei diese Verbindungen Schaden oder Nutzen überwiegen, ranken sich viele Mythen. Letztlich sollte jeder selbst entscheiden und sich umfassend und möglichst neutral und seriös informieren.

4. Zucker durch Xylitol (Birkenzucker) ersetzen
Wenn der Kaffee oder Tee zwischendurch gesüßt sein muss, dann ersetze den Zucker durch andere Süßstoffe, am besten durch Xylitol (auch bekannt als Xucker oder Birkenzucker). Diese Zuckerart wird von den Bakterien im Mund nicht verstoffwechselt, die Entstehung von Säuren effektiv verhindert. Zahlreichen Studien zufolge hilft die regelmäßige Aufnahme von Xylitol dabei, Karies zu vermeiden und vorzubeugen. Aus diesem Grund lässt sich mit Xylitol sogar Zahncreme selbst herstellen. Alternativ kannst du auch dieses Rezept für selbstgemachtes Zahnputzpulver aus Xylit, Natron, Rosenblütenblättern und Heilerde verwenden.
5. Keine zu harte Zahnbürste verwenden
Wer wegen falscher Ernährung häufig an Zahnbelägen leidet, neigt zum Reflex: Lieber möglichst lange und fest die Zähne putzen! Doch das ist ein Fehler, denn durch eine zu harte Zahnbürste und zu viel Druck wird der Zahnschmelz geschädigt, insbesondere der empfindliche Bereich am Zahnfleisch und den Zahnhälsen. Zahnfleischentzündungen und Zahnfleischrückgang (Parodontose) können die Folge sein. Bohren beim Zahnarzt ist unangenehm, aber vermeiden kannst du es nur mit kontinuierlich guter Zahnpflege und Mundhygiene. Auf diese Dinge kommt es an! von Smabs Sputzer [CC-BY-2.0] Benutze deshalb immer eine weiche Zahnbürste, diese dafür regelmäßig. Wenn Beläge nur maximal einige Stunden anhaften, entfernt auch eine weiche Zahnbürste diese spielend. Nebenbei sorgt sie für eine durchblutungsfördernde Massage des Zahnfleischs, ohne es zu schädigen. Elektrische Zahnbürsten sind zwar nützliche Helferlein, werden aber häufig falsch angewendet. Zu harte Borsten, viel Druck und zu intensives und zu langes Putzen der selben Stellen führen zu den gleichen Problemen wie eine zu harte Handzahnbürste. Die richtige Putztechnik spielt natürlich auch eine Rolle. Kreisende Bewegungen sind schrubbenden Hin-Her-Bewegungen vorzuziehen. Genauer kann es natürlich der Zahnarzt erklären.
6. Wenn Putzen nicht möglich ist.
Kaugummi kauen Unterwegs oder im Büro ist das Zähneputzen nicht immer möglich. Zahnpflegekaugummis sind zwar kein Ersatz, sie helfen aber zumindest dabei, die Säuren im Mund rasch zu neutralisieren und unterstützen so den Erhalt gesunder Zähne. Besonders Zahnpflegenden Kaugummi gibt es auch mit Xylitol.
7. Mundspülung aus Natron und Xylitol verwenden
In einem früheren Beitrag haben wir die selbst gemachte Mundspülung zur Kariesvorbeugung und für frischen Atem ausführlich beschrieben. Diese wirkt ausgezeichnet, ist sehr einfach herzustellen, und auch noch viel günstiger als handelsübliche Spülungen!
8. Zahnseide
benutzen Selbst die beste Bürste kommt nicht in jede Ritze. Verwende deshalb zumindest einmal täglich Zahnseide. Für mich hat sich ein spezieller Bügel zum Einspannen der Seide als besonders effektiv erwiesen, da er besonders einfach anzuwenden ist, die Finger schont und man damit wirklich jeden Zahnzwischenraum erreicht: Alternativ zur Zahnseide gibt es auch viele Menschen, die auf Interdentalbürsten schwören.
9. Zungenbakterien entfernen
Nach dem Putzen bleiben immernoch viele zahnschädigende Bakterien auf der Zunge zurück, die unter anderem für schlechten Atem verantwortlich sind. Abhilfe schafft ein Zungenschaber: Es geht aber auch viel einfacher. Den selben Zweck erfüllt ein normaler Esslöffel, mit dessen Kante nach dem Zähnepuzen einmal von hinten nach vorn über die Zunge geschabt wird. Das ist etwas günstiger als ein Zungenschaber.
10. Ölspülung für gesunde Zähne
Eine weitere Möglichkeit, ganz natürlich zur Zahngesundheit und Mundhygiene beizutragen, ist das so genannte Ölziehen. Dabei wird ein Schluck Pflanzenöl (z.B. Kokosöl, Sesamöl oder Olivenöl) bis zu 20 Minuten im Mund behalten und durch die Zähne gezogen. Das Öl bindet Bakterien und Giftstoffe, die sich zwischen den Zähnen sammeln und sonst nur schwer zu entfernen sind. Mehr zum Ölziehen erfährst du in diesem Beitrag.
11. Regelmäßig zum Zahnarzt
Die besten Tipps ersetzen jedoch nicht den Gang zum Fachmann: Nur durch den regelmäßigen Besuch beim Zahnarzt können vorhandene Schäden erkannt und beseitigt werden. Vereinbaren Sie einen Termin mit uns!

Quelle: https://www.smarticular.net/12-tipps-fuer-gesunde-zaehne-darauf-kommt-es/
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5. Dezember 2017 BranchennewsNews

Das Wirkprinzip von Aktivkohle besteht eigentlich darin, dass die Kohlemoleküle eine große Oberfläche besitzen und deshalb andere Moleküle binden können. So beispielsweise auch Bakterien im Mundraum, die Karies verursachen, aber auch jene, die wichtig für die Mundflora sind. Die Aktivkohle erkennt da keinen Unterschied. Allerdings ist es fragwürdig, ob sie als Bestandteil einer Zahncreme überhaupt noch aufnahmefähig ist. Studien, die die Wirksamkeit belegen, gibt es bis dato nicht.

Doch auch einen Bleaching-Effekt verspricht die Industrie, wenn schwarze Zahnpasta benutzt wird. Davor warnen jetzt aber vor allem britische Zahnärzte. Denn viele der trendigen Pasten enthalten kein oder zu wenig Fluorid, was wichtig für den Kariesschutz ist. Zudem wird einigen Sorten eine abrasive Wirkung nachgesagt, was auf Dauer den Zahnschmelz schädigt. Somit haben die schwarzen Zahnpasten genau die gegenteilige Wirkung, die propagiert wird.

Die britischen Zahnärzte weisen außerdem darauf hin, dass einzig und allein eine regelmäßige professionelle Zahnreinigung zu einem dauerhaften strahlend weißen Lächeln führt. Denn das dabei zum Einsatz kommende Wasserstoffperoxid hat erst ab einer Konzentration von mindestens drei Prozent den gewünschten Whitening-Effekt. Verkauft werden dürfen Kosmetikprodukte aber lediglich mit einer Wasserstoffperoxid-Konzentration von 0,1 Prozent, was für weiße Zähne nicht ausreichend ist.

Quelle: www.zwp-online.info


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30. November 2017 BranchennewsNews

Probiotische Produkte könnten dazu beitragen, Karies zu vermeiden. Zu diesem Schluss kommen chinesische Forscher, die den Einfluss verschiedener Laktobazillen-Arten auf das Wachstum des Karieserregers Streptococcus mutans sowie weitere Bakterien aus der Mundflora von Vorschulkindern untersucht hatten.

Also öfter mal Joghurt kaufen 🙂

Für ihre Untersuchung setzen die Forscher die Konzentration an Laktobazillen ein, die auch in probiotischen Lebensmitteln vorhanden ist. Das Ergebnis war verblüffend: Einige Stämme von Streptococcus mutans wurden bis zu 90 Prozent in ihrem Wachstum gehemmt.

Mehr über die Untersuchnungsmethoden hier


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