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10. Februar 2020 Publikationen

Ist ein Teil der Zahnkrone oder ein Teilstück vom Zahn abgebrochen kann das intakte Zahnbruchstück manchmal wiederbefestigt werden. Zahnfrakturen lassen sich bei intaktem Zahnnerv auch mittels Kompositfüllung reparieren.

Bleiben Sie zunächst ruhig. Je nach Verletzung sollte ärztliche Hilfe geholt bzw. rasch ein Zahnarzt aufgesucht werden. Was zunächst zu tun ist, finden Sie hier:

  1. Untersuchen Sie vorsichtig die Mundhöhle nach Zahnschäden.
  2. Entfernen Sie ausgeschlagene Zahnteile vorsichtig aus der Mundhöhle. Berühren Sie keine verletzte Stellen.
  3. Sammeln Sie alle gefundenen herausgebrochenen Zähne und Zahnteile ein. Schnellstmöglich feucht halten!
  4. Beißen Sie bei Blutungen vorsichtig auf ein sauberes Taschentuch oder auf steriles Verbandsmaterial.
  5. Kühlen Sie von außen mit einer Kältekompresse oder einem kalten Waschlappen. Eisgekühltes nicht direkt an die Haut halten, besser ein Handtuch zwischenlegen.
  6. Melden Sie sich umgehend bei Ihrem Zahnarzt zu einem Notfalltermin.

Für den Transport des Teilstücks nutzen Sie im besten Fall Zahnrettungsboxen. Falls diese nicht vorhanden sind, eignen sich hier auch paar Haushaltsmittel, die mit Sicherheit bei Ihnen zu Hause zu finden sind 🙂

• Kalte H-Milch (ultrahocherhitzt)
• Sterile Kochsalzlösung
• Frischhaltefolie bzw. Gefrierbeutel

Nicht zu empfehlen ist der Transport in der Mundhöhle, im Trinkwasser, Trocken im Taschentuch oder in der Hand.

Anschließend untersucht der Zahnarzt die betroffene Stelle und fertigt von dem leeren Zahnfach eine Röntgenaufnahme an. So stellt er fest, ob sich noch Zahnreste im Kiefer befinden und kann die richtigen Therapiemaßnahmen einleiten. Nach gründlicher Wundsäuberung wird der herausgeschlagene Zahn in die ursprüngliche Position gesetzt. Wenn nötig wird er an den Nachbarzähnen mittels einer Drahtschienung zum Stabilisieren befestigt. Je nach Verletzung bleibt der Zahn 4-6 Wochen geschient. Durch regelmäßige Kontrollen wird die Zahnsensibilität überprüft. Reagiert der Zahn nicht mehr sensibel, ist der Zahnnerv zu sehr geschädigt. In diesem Fall erfolgt eine Wurzelbehandlung zur Erhaltung des Zahnes. Milchzahnschäden behandelt der Zahnarzt immer zugunsten der darunterliegenden Zahnkeime bleibender Zähne.

Nun ist es wichtig, dass der stabilisierte Zahn in Ruhe einheilen kann. Zu empfehlen ist mindestens eine Woche lang weiche Kost zu essen. Achten Sie auf sorgfältige Pflege der gesunden Zähne, da bakterieller Zahnbelag Entzündungen und somit eine gestörte Wundheilung hervorrufen kann. Die geschädigten Zähne immer vorsichtig mitputzen und dazu eine weiche Zahnbürste verwenden. Schienung mit Zahnzwischenraumbürstchen reinigen. Antibakterielle Mundspüllösungen mindern die Bakterienanzahl im Mund und wirken Entzündungen entgegen. Wichtig sind nun auch regelmäßige zahnärztliche Kontrolluntersuchungen nach dem Zahn-Unfall.


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Die Zahnbettentzündung kann nicht nur zum Verlust der Zähne führen, sondern auch lebensbedrohlichen Erkrankungen Vorschub leisten. Eine gründliche Vorbeugung ist wichtig, eine effektive Behandlung heilt die Parodontitis, bevor größere Schäden am Zahnbett entstehen. Damit sinkt auch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte.

Mangelnde Mundhygiene ist eine wichtige Ursache. Die Bakterien im Mundraum vermehren sich in diesem Fall massiv und lösen die Zahnbettentzündung aus. Wir unterscheiden die Zahnfleischentzündung und die Entzündung des Zahnhalteapparates. Wird diese Entzündung chronisch, bildet sich im Lauf der Jahre das Zahnfleisch zurück und schädigt auf die Dauer den Kieferknochen.

Natürlich gibt es noch weitere Risikofaktoren, die Parodontitis auslösen können: Stress, Stoffwechselerkrankungen, Vitamin-Mangelerscheinungen oder Nikotinkonsum schwächen allgemein das Immunsystem und öffnen damit auch einer chronischen Zahnbettentzündung Tür und Tor.
Außerdem spielt vermutlich die genetische Veranlagung mit.

Aus den Entzündungsherden im Zahnfleisch gelangen Bakterien auch in die Blutbahn und damit in andere Körperregionen. Mediziner sehen hier Mitauslöser für Gefäßverkalkung, Herzinfarkte oder Diabetes. Die Mehrheit der Parodontitis-Patienten sind über 35 Jahre alt. Drei von vier Erwachsenen erkranken mindestens einmal im Leben an der Zahnbettentzündung. Im Anfangsstadium wird sie kaum bemerkt.

Ein klassisches Symptom ist Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Im nächsten Stadium ist das Zahnfleisch gerötet und stellenweise geschwollen. Schmerzen stellen sich erst im nächsten Schritt ein. Schritt für Schritt werden bei einer Parodontitis die Zahnbeläge entfernt. Anschließend werden die in diesen Fällen stark vergrößerten und tief reichenden Zahnfleischtaschen gereinigt, die größten Brutstätten für die Bakterien. Das Abkratzen der Plaques innerhalb dieser Taschen ist mühsame Millimeterarbeit mit speziellen Werkzeugen. In schweren Fällen werden Antibiotika und desinfizierende Mundspülungen eingesetzt, um Infektionen vollständig auszuheilen oder Neuinfektionen zu verhindern.

Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose. Eine Parodontitis verläuft im Anfangsstadium sehr langsam und schmerzlos. Nur eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung verhindert, dass sie sich weiter ausbreitet und fortschreitet.

Vereinbaren Sie einfach einen Termin.

Ihr Team von der Zahnarztpraxis Dr. Kuhlow und Partner

Quelle: portal-der-zahnmedizin.de


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13. November 2019 BranchennewsPublikationen

Im Wesentlichen unterscheidet sich die Zahnpflege der Senioren (60+) nicht von der im Erwachsenenalter, die auf den vier Säulen der Kariesprophylaxe basiert. Dazu gehört vor allem eine gewissenhafte Zahnpflege: Mindestens zweimal täglich putzen und auch die Zahnzwischenräume mit einer Interdentalbürste oder Zahnseide reinigen. Viele ältere Menschen bekommen allerdings irgendwann Schwierigkeiten, die Plaque richtig zu sehen und sind motorisch nicht mehr so geschickt. Daher sind Zahnbürsten, die einen breiten gummierten Griff haben hier zu empfehlen – am besten elektrisch, z. B. mit Schall.

Einen besonderen Stellenwert nehmen bei der Zahnerhaltung Fluoride ein, die den Zahnschmelz widerstandsfähig machen und vor Säuren schützen.  Daher sollten schon ab dem 6. Lebensjahr Zahnpasten mit einem Fluoridgehalt von 1.450 ppm verwendet werden. Bei älteren Menschen ist Wurzelkaries an frei liegenden Zahnhälsen ein besonderes Problem. Sie schreitet besonders schnell voran und ist schlecht zu behandeln. Um ihr vorzubeugen, sollte zweimal täglich eine Mundspülung mit Fluorid und antibakteriellen Wirkstoffen angewendet werden. Der behandelnde Zahnarzt kann außerdem eine Zahnpasta mit erhöhtem Fluoridgehalt verschreiben, die Wurzelkaries besonders wirksam vorbeugt. Darüber hinaus ist die zahnärztliche Kontrolle inklusive Zahnreinigung unerlässlich.

Zu guter Letzt hilft eine ausgewogene, zahngesunde Ernährung dabei, die Zähne gesund zu erhalten. Dabei sollte im Haushalt fluoridiertes Speisesalz verwendet werden – ein Leben lang. Die Fluoride aus Zahnpasta und Salz wirken direkt an der Zahnoberfläche und schützen vor dem Abbau von Mineralstoffen aus dem Zahnschmelz. Viele über 60-Jährige leiden außerdem unter Mundtrockenheit, welche Zahnfleischerkrankungen und Karies begünstigt. Betroffene sollten regelmäßig trinken und Lebensmittel mit einem hohen Wassergehalt, wie Obst und bissfestes Gemüse, verzehren. Zwischen den Mahlzeiten können außerdem zuckerfreie Bonbons oder Kaugummis die Speichelproduktion fördern.

Sind Implantate, Kronen oder Brücken vorhanden, empfehle ich, diese mit einer Interdentalbürste auch am Zahnfleischrand gründlich zu reinigen. Hat man bereits herausnehmbare Dritte, sollten diese genauso gepflegt werden wie die eigenen Zähne. Nach dem Essen wird die Prothese unter fließendem Wasser abgespült und zweimal täglich mit der Prothesenbürste gereinigt. Um Entzündungen vorzubeugen, ist es wichtig, die Prothese vor allem von innen zu putzen, wo sie auf dem Zahnfleisch aufliegt. Eine Zahnpasta sollte man für das Reinigen der Prothese nicht verwenden. Der Kunststoff ist viel weicher als der Zahn und wird daher schnell weggeputzt. Dadurch büßt die Prothese an Funktion ein und sieht auch nicht mehr so schön aus. Besser ist ein Spülmittel.

Weitere Informationen gibt es unter: www.kariesvorbeugung.de


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19. August 2019 Publikationen

Jedes Kind liebt Süßigkeiten – egal ob Fruchtgummies, Schokolade oder Kekse.

Aber da Karies die häufigste chronische Kinderkrankheit ist, sollten Sie Ihr Kind frühzeitig über die Gefahren von Süßigkeiten für Zähne und Zahnfleisch aufklären und ihm zeigen, was Sie gemeinsam dagegen tun können. Kinder haben im Verlauf ihrer Kindheit ganz unterschiedliche Bedürfnisse, was die Mundpflege betrifft. Daher sollten Eltern schon früh den Grundstein für gute Angewohnheiten legen.

Bei jeder Mahlzeit interagieren Bakterien mit der Nahrung und produzieren Säuren, die die Zähne angreifen und zu Karies führen. Je mehr Zucker, desto mehr Säure entsteht, weshalb besonders süße, klebrige Nahrungsmittel und Getränke ein höheres Kariesrisiko bergen. Vor allen Dingen zwischen den Mahlzeiten, wenn weniger Speichel produziert wird, der die Säuren bekämpfen und neutralisieren könnte.

Hier ein paar einfache Tipps für die kindliche Mundpflege:

  • Sparen Sie Leckereien wie Süßigkeiten, Kekse oder Kuchen für die Zeit nach der Hauptmahlzeit auf, denn dann ist die Speichelproduktion höher, was die Zähne Ihrer Kinder schützt.
  • Milchprodukte dienen als Puffer gegen die Säurenproduktion durch Bakterien und wirken Karies entgegen. Sie sollten Ihrem Kind also Milch oder Käse zu Süßigkeiten und Naschwerk reichen.
  • Harte Süßigkeiten können zwischen den Kinderzähnen stecken bleiben und so Karies erzeugen. Zahnseide hilft bei der Entfernung von Süßigkeitspartikeln. Versuchen Sie es mit Zahnseide, die mit den Lieblingsfiguren Ihres Kindes dekoriert ist, damit es ihm mehr Spaß macht.
  • Um den Süßigkeitenkonsum während der Feiertage, wie Weihnachten und Ostern, einzuschränken, bewahren Sie Süßes in einer verschlossenen Dose auf und lassen Sie das Kind nur zu festgesetzten Zeiten naschen.
  • Ermutigen Sie Ihr Kind, mehr Wasser zu trinken, um Karies zu vermeiden. Bei Wasser aus der Flasche sollten Sie das Etikett auf den Fluoridgehalt überprüfen. Fluoridhaltiges Wasser kann Kariesbefall an Milchzähnen vorbeugen.

QUELLE: oralb.de

 


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Aufgepasst: Wer “Zucker” hat, sollte auf das Gebiss achten.

Zwei ganz verschiedene Krankheitsbilder — und doch haben sie so manches gemeinsam. Diabetes und Parodontitis entwickeln sich still und heimlich ohne Beschwerden und werden oft erst spät bemerkt. Beide treten so häufig auf, dass sie als Volkskrankheiten gelten. Allein deshalb verwundert es nicht, dass viele Diabetiker auch eine Parodontitis haben.

Von Parodontitis sprechen Zahnärzte bei einer Entzündung des Zahnhalteapparates, der den Zahn im Kiefer verankert. Die Entzündung soll Bakterien abwehren, die sonst ins Körperinnere gelangen. Diese Bakterien siedeln sich als Beläge auf den Zähnen an und bewirken zunächst, dass sich das Zahnfleisch entzündet. Wandern sie weiter zum Zahnhals, löst sich das Zahnfleisch allmählich vom Zahn und bildet eine Tasche. Ohne Behandlung dringen die Bakterien in Richtung Gewebe und Knochen vor. Der Zahnhalteapparat wird geschwächt, der Zahn lockert sich und fällt aus.

Menschen mit Diabetes erkranken dreimal so oft an einer Parodontitis wie Nicht-Diabetiker. Das liegt vermutlich daran, dass erhöhte Blutzuckerwerte die Funktion des Immunsystems beeinträchtigen und Entzündungen begünstigen können. Sowohl bei Typ-1- als auch bei Typ-2-Diabetes verläuft die Parodontitis schwerer, schreitet schneller fort und führt häufiger zu Zahnverlust. Inzwischen gilt sie als weitere Folgekrankheit des Diabetes — neben möglichen Schäden an Herz, Nieren, Augen oder Nerven.
Um Parodontitis zu vermeiden ist eine sehr gründliche Zahnpflege ist besonders wichtig.

  • unbedingt zweimal täglich Zähne putzen – am besten morgens nach dem Frühstück und abends vor dem Zubettgehen.
  • Zahnpasta mit zugesetztem Fluor, sowie die einmal wöchentliche Verwendung eines speziellen hochdosierten Fluoridgels verbessert die Remineralisierung des Zahnschmelzes.
  • Zahnzwischenräume lassen sich mit Zahnseide oder Zwischenraumbürsten reinigen.
  • Desinfizierende Mundspüllösungen bekämpfen Bakterien; zuckerfreie Zahnpflegekaugummis neutralisieren schädliche Säuren, die nach dem Essen die Zähne angreifen.
  • Wichtig ist die richtige Zahnputztechnik. Vereinbaren Sie einfach einen Beratungstermin in unserer Praxis.

Originalartikel: diabetes-ratgeber.net

 


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Zahnschmerzen sind die häufigste Ursache für einen ungeplanten Zahnarztbesuch und bei der Notfallbehandlung von Kindern eine Herausforderung für den Zahnarzt. Mit einer kindgerechten Schmerz- und Angstkontrolle, ursachenbezogenen Schmerztherapie und indikationsgerechten Antibiose und schmerzlindernden Medikamenten wird die zahnärztliche Behandlung für das Kind, seine Eltern und den Behandler angenehmer.

Kinder mit Zahnschmerzen werden in der Regel ungeplant beim Zahnarzt vorgestellt. Da eine frühere Schmerzerfahrung zur Ausbildung eines Schmerzgedächtnisses führen kann, zeigen diese Kinder oftmals eine erhöhte Ängstlichkeit und vermehrte Stress- und Schmerzreaktionen, die mit einer mangelnden Kooperation einhergehen. Der kindliche Schmerzpatient ist daher eine Herausforderung für den Zahnarzt.

Erster Punkt der Schmerzbehandlung im Kindesalter ist neben der Beruhigung der Eltern, die meist emotional überlastet sind und eher eine Schmerzverstärkung beim Kind verursachen, eine Reduzierung der Schmerzwahrnehmung durch eine entsprechende Schmerz- und Angstkontrolle. Kinder sind durch eine erhöhte Zuwendung vor und während der Behandlung ablenkbar.

Zweiter Aspekt bei der Schmerzbehandlung von Kindern ist eine möglichst ursachenbezogene Schmerztherapie.

Dritter und wesentlicher Faktor der Schmerzbehandlung bei Kindern ist eine indikationsgerechte Antibiotikatherapie und schmerzlindernde Medikamente. Kinder werden in der täglichen Praxis diesbezüglich leider häufig unzureichend behandelt.

Beachtet man diese drei wesentlichen Punkte bei der Schmerzbehandlung von Kindern, so wird die zahnärztliche Behandlung für das Kind, seine Eltern und den Behandler angenehmer und Folgemaßnahmen sind künftig einfacher durchführbar.

Lesen Sie den ganzen Artikel hier: spitta.de


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