DENTALWERKSTOFFE

Hier erhalten Sie die wesentlichen Informationen über moderne Dentalwerkstoffe, die wir in unserer Praxis verwenden, wie Biolegierungen, Komposit, Gold, Keramik, Metallkeramik und Vollkeramiken wie Zirkonoxidkeramik, sowie über den Einsatz unseres computergestützten CAD/CAM-Systems CEREC 3D.


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MODERNSTE MATERIALIEN FÜR IHR SCHÖNSTES LÄCHELN

Die zielgerichteten Entwicklungen auf dem Gebiet der Dentalwerkstoffe haben die Möglichkeiten zur Verwendung von hochwertigem Zahnersatz in den vergangenen Jahrzehnten immens vervielfacht. Keramiken sind heute die Materialien, die aus zahnästhetischer und zahnmedizinischer Sicht die besten Eigenschaften aufweisen. Besonders Silikatkeramiken, auch Presskeramiken genannt, zeichnen sich durch ihre überlegenen, vor allem gewebeverträglichen, medizinischen und lichtoptischen Eigenschaften besonders aus.

BIOLEGIERUNGEN: OHNE RISIKO FÜR ALLERGIEN ODER VERGIFTUNGEN

In Deutschland und vielen anderen europäischen Ländern und Gremien wird der Aspekt, ob Dentallegierungen Erkrankungen, Allergien oder Vergiftungserscheinungen herbeiführen können, intensiv erörtert.
Im Ergebnis umfassender Studien gab es Anzeichen, dass Palladium-Kupfer-Legierungen unter gewissen Umständen als unverträglich anzusehen seien. Wenn diesem Ergebnis auch keine wissenschaftlich gesicherte Erkenntnis zugrunde lag, führte sie doch dazu, dass sich die Entwicklungen der Dentalindustrie auf neue Materialen konzentrierte – die so genannten Biolegierungen, die als sehr gut verträglich, also biokompatibel, anzusehen sind.

AMALGAM: IN UNSERER PRAXIS GEHT ES OHNE

Bereits in den 1980er Jahren wurde Amalgam wegen seines Quecksilbergehaltes kritisch diskutiert, da vermutet werden musste, dass es zu Vergiftungserscheinungen im gesamten Organismus führen kann. Eine wirklich bedeutende toxikologische Gefahr konnte in den zahlreichen Studien nicht nachgewiesen werden. Allerdings wurde festgestellt, dass Amalgamfüllungen nach mehreren Jahren kleine Quecksilbermengen freisetzen können, die sich im Körper ablagern. Auch kam es immer wieder zu einigen äußerst seltenen allergischen Reaktionen auf Amalgam. Nach wie vor ist Amalgam das von den gesetzlichen Krankenversicherungen empfohlene plastische Füllungsmaterial, das nicht zuzahlungspflichtig ist.

WIR VERWENDEN GRUNDSÄTZLICH KEIN AMALGAM

Wenn wir feststellen, dass eine alte Amalgamfüllung randdicht ist und dem Patienten auch keine Probleme bereitet, ist eine Entfernung oder Restaurierung aus zahnärztlicher Sicht nicht zwingend erforderlich. Entscheidend für eine Neuanfertigung – egal ob Füllung, Krone, Brücke etc. – im Rahmen der präventionsorientierten modernen Zahnheilkunde ist ein Randspalt zwischen künstlicher Konstruktion und natürlicher Zahnhartsubstanz.

Im Rahmen der plastischen Füllungstherapie kommen unterschiedlichste temporäre Alternativen zum Amalgam einerseits und zum Komposit-Füllungen andererseits zum Einsatz: Zemente wie Phosphat- oder Harvard-Zement und so genannte Glasionomerzemente, Kompomere als Mischform von Glasionomerzement und Komposit sowie diverse andere Materialien. All diesen Materialien ist gemeinsam, dass sie den Zahn nicht über einen längeren Zeitraum randdicht verschließen können.

MODERNE ALTERNATIVEN: KOMPOSIT UND KERAMIK

Komposit-Füllungen und hochwertige Keramik sind neben Goldrestaurationen die modernen, hochwertigen Alternativen zu Amalgam und den anderen genannten Füllungen. Beides sind Materialien, die keine Metallanteile haben, deshalb als unbedenklich gelten und darüber hinaus materialbedingt eine langfristige Prognose bieten.

KOMPOSIT: OPTIMAL FÜR VERSIEGELUNGEN; FÜLLUNGEN, DIREKTE VENEERS UND VERBLENDUNGEN

Komposit-Füllungen sind hochwertige Dentalwerkstoffe. Sie bestehen aus speziellen Kunststoffen, die einen hohen Anteil an Quarz, Glas und anderen Partikeln haben. Komposite ermöglichen eine vielseitige Verwendung in der zahnästhetischen und zahnprothetischen Versorgung, weisen aber im Vergleich zu Keramiken eine geringere Abrieb- und Verschleißfestigkeit auf. Moderne Komposite eignen sich vor allem für Versiegelungen, kleinere bis mittelgroße hochwertige Füllungen im Front- und Seitenzahnbereich, für die Reparatur kleiner Schönheitsfehler an gesunden Zähnen oder zur Verblendung einer Krone.

Komposite sind in den verschiedensten natürlichen Zahnfarben und Konsistenzen, z. B. auch als besonders fließfähige Versiegelungsmaterialien, “flowable composites“, verfügbar und führen deshalb zu optisch perfekten Lösungen – so auch beim Veneers aus Komposit und Volleramik: um es auf die Zahnfronten aufzutragen, wird hier die glatte Zahnoberfläche zuvor lediglich mit einer speziellen Säure leicht angeraut und mit einem bestimmten Kleber benetzt. Ein Beschleifen des Zahnes ist dabei oft nicht erforderlich. Danach wird das Komposit in verschiedenen Schichten und Farben auf den Zahn modelliert und anschließend für ein perfektes Ergebnis auf Hochglanz poliert.

GOLDRESTAURATION

Größere Konstruktionen aus Gold wie Inlays, Onlays, Teilkronen und Kronen werden indirekt, also nach Präparation des Zahnes und Abdrucknahme im zahntechnischen Labor, in verschiedenen Legierungen hergestellt. Auch die Versorgung von Zahndefekten mit Gold stellt neben Vollkeramik eine gute, bewährte und langfristige Lösung dar. Nachteilig allerdings ist das etwas Substanz opfernde Vorgehen sowie seine Ästhetik.

METALLKERAMIK: SEIT JAHRZEHNTEN BEWÄHRT

Von Metallkeramik spricht man, wenn eine Krone oder Brücke einen Metallunterbau hat, der die Silikatkeramikverblendung trägt. Die Technik wird seit den 1950er Jahren angewendet und galt lange Zeit, wegen der hohen Haltbarkeit und Belastbarkeit dieser Restaurationen, als bevorzugter Standard für Zahnersatz.

Restaurationen aus Silikatkeramik werden bis heute in aufwändiger Handarbeit mit Press- und Schichtverfahren auf die Metallbasis aufgebaut. Eine Sonderform stellen hier die Versorgungsformen dar, die mit der so genannten Galvanotechnik gefertigt werden. Nicht selten kam es allerdings zum Versagen des Verbunds zwischen Metall und Keramik.

VOLLKERAMIK: VOM FEINSTEN, FÜR OPTISCH PERFEKTE LÖSUNGEN

Die in der Zahnmedizin zurzeit am meisten verwendete Keramik ist die bewährte und erprobte Silikatkeramik. Die erste für Zahnprothesen verwendete Silikatkeramik gab es vor etwa 200 Jahren. Der Werkstoff zeichnet sich vor allem durch seine hohe Festigkeit und seine Homogenität sowie seine zahnähnlichen Eigenschaften aus.
Ihre Transluzenz lässt einen großen Teil des einfallenden Lichts in die Keramik hineingleiten, was den so genannten Chamäleoneffekt auslöst: der Zahnersatz passt sich mit perfekter Ästhetik seiner Umgebungsfarbe an. Silikatkeramik kann sehr präzise verarbeitet werden und eignet sich deshalb hervorragend für die Anfertigung von Vollkeramische Inlays, Onlays und Teilkronen und Veneers aus Komposit und Volleramik sowie für die Herstellung von Kronen und Brücken aus Vollkeramik. Durch die Adhäsiv-Technik, ein spezielles modernes Klebeverfahren, gehen die Restaurationen mit der Zahnsubstanz eine äußerst feste Verbindung ein, so dass der Zahn nachhaltig stabilisiert wird.

GRÖßERER ZAHNERSATZ: NUN AUCH AUS ZIRKONIUMOXID-VOLLKERAMIK

Die prothetischen Metallkonstruktionen werden zunehmend von Gerüsten aus hochfestem Aluminium- oder Zirkoniumoxid abgelöst. Zirkoniumoxid, eine Keramik, die auch „weißer Stahl“ genannt wird, eignet sich besonders für die Herstellung von Front- und Seitenzahnbrücken. Allerdings sind diese Keramikgerüste nicht transluzent und leiten das Licht nicht weiter. Um eine optimale ästhetische Lösung zu schaffen, ist eine zusätzliche Verblendung mit Silikatkeramik erforderlich.

ZIRKONOXIDKERAMIK: SOGAR BEI IMPLANTATEN EINE ALTERNATIVE ZU TITAN

Inzwischen gibt es sogar Implantate aus Zirkonoxidkeramik. Allerdings ist das seit langem erprobte und bewährte Titan nach wie vor der meist verwendete Implantatwerkstoff.
Wie Keramik ist auch Titan ein sehr gut verträglicher Dentalwerkstoff. Auch gegenüber Knochenzellen ist Titan völlig neutral. Es lagert sich nach Implantationen so perfekt an, dass es nach der Einheilungsphase von natürlichem Gewebe fest umschlossen ist.

COMPUTER-KERAMIK: VOLLKERAMIK MIT CEREC 3D

In unserer Praxis können mit Hilfe modernster computergesteuerter Fertigungstechnologie vollkeramische Konstruktionen wie Inlays, Onlays, Teilkronen und Kronen direkt am Zahnarztstuhl gefertigt werden.

Mittels unseres Cerec 3D scannen wir den präparierten Zahn oder das ebenfalls computergestützt entstandene Modell und fertigen am Computerbildschirm den Entwurf. Dessen äußert präzise Daten werden kabellos an die Fräseinheit des Systems übertragen, die dann aus dem Vollkeramikblock in einem einzigen Arbeitsgang und von nur ca. 20 Minuten das Keramikteil herausfräst.

Sogar Brückengerüste aus Aluminium oder Zirkonoxidkeramik können nunmehr mit CEREC 3D gefertigt, im Anschluss gebrannt und individuell mit Keramik verblendet werden.
Eine hochmoderne Technologie, die vollends begeistert!


UNSER SERVICE FÜR SIE: BEHANDLUNG IN VOLLNARKOSE

Als besonderen Service bieten wir unseren Patienten in unserer Praxis die Möglichkeit, sämtliche ästhetische Behandlungsmaßnahmen unter Voll- bzw. Intubationsnarkose, ITN, durchführen zu lassen. Auf diese Weise ist die Behandlung für Sie sehr effektiv, und vor allem Angst- oder Phobiepatienten haben die Option, so zu sagen im Schlaf zu einem wunderschönen Lächeln zu gelangen.

Unsere Zahnärzte und unser Narkoseteam Narkomobilo kooperieren seit vielen Jahren und verfügen mittlerweile über die Erfahrung aus mehreren Tausend Operationen.

Wir hoffen, dass wir Ihnen hiermit die wesentlichen Informationen über Dentalwerkstoffe vermitteln konnten. Für weitere Fragen rund um das Thema Dentalwerkstoffe steht Ihnen unser Praxisteam selbstverständlich gerne zur Verfügung.


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