Softdrinks und Säfte beschädigen den Zahnschmelz

15. April 2018
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Zahnerosionen sind auf dem Vormarsch. Dabei wird – ähnlich wie ein Berg von Wind und Wetter langsam erodiert wird – der Zahn großflächig von außen abgetragen. Immer dann, wenn die Zahnhartsubstanz von Säure angegriffen wird.

Ohne Behandlung wird der Zahn komplett zerstört

Bis zu 70 Prozent der Jugendlichen leiden nach Erkenntnissen der Zahnmediziner unter erosiven Schädigungen ihrer Zähne. Im Gegensatz zu Karies, bei dem die Bakterien unter den Belägen ungeputzter Zähne Zucker in Säure verwandeln und so den Zahn immer weiter aushöhlen, entstehen Erosionen durch den direkten Kontakt von Säure an sauberen Zähnen ohne jegliche Keimeinwirkung. Haben Erosionen den Zahnschmelz abgetragen und das Zahnbein (Dentin) freigelegt, wird der Zahn ohne Behandlung vollkommen zerstört.

Es ist gerade das über den Tag verteilte konstante Trinken von Softdrinks und Säften mit einem durchschnittlichen pH-Wert von 2,0 bis 3,5, das den Zahnärzten Sorge bereitet. Zwar setze die Industrie den Erfrischungsgetränken seit annähernd zehn Jahren Kalzium zu, das Knochen und Zähne stärkt, doch auch mit diesem Zusatz erreichten die Getränke nicht ansatzweise einen „gesunden“ pH-Wert von 7, wie ihn beispielsweise Wasser hat. Birnensaft, auch mit etwas Wasser verdünnt, ist nach den Worten Willershausens eine Alternative. Wer seinen Durst gerne mit Tee löscht, tue gut daran, ihm einen Schuss Milch hinzuzufügen: Die Milch beugt Zahnverfärbungen vor, macht das Getränk für den Magen verträglicher und führt dem Körper Kalzium zu.

Zahnmedizin und Ernährungswissenschaft sind sich einig, dass Zähne nicht permanent belastet werden sollten. Auch um dem Zahnschmelz seine benötigten Ruhepausen zu gönnen, plädieren die Zahnärzte für eine Mahlzeitenstruktur, nach der drei bis fünf Mal am Tag gegessen wird. Dabei ist gutes Kauen ganz wichtig. Es regt die Speichelproduktion an, und Speichel ist wie flüssiger Zahnschmelz. Damit der Zahn „richtig gut zu tun hat“, sei beispielsweise der ins Müsli hineingeraspelte Apfel geeignet. Auch Gemüse wie Karotten, Fenchel, Sellerie oder Weißkohlsalat fordern den Zahn; gleiches gilt für Vollkornprodukte und Nuss-Sorten wie Erdnüsse, Mandeln, Cashew und Walnüsse, die darüber hinaus Vitamine, Kalzium, Eisen, Magnesium und Zink enthalten. „Wer regelmäßig isst, hat weniger Heißhunger“, weiß die Ernährungswissenschaftlerin. Auch die geradezu unbändige Lust auf etwas Süßes „erledigt sich von selbst“.

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