Volkskrankheit Parodontitis

3. Januar 2020
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Die Zahnbettentzündung kann nicht nur zum Verlust der Zähne führen, sondern auch lebensbedrohlichen Erkrankungen Vorschub leisten. Eine gründliche Vorbeugung ist wichtig, eine effektive Behandlung heilt die Parodontitis, bevor größere Schäden am Zahnbett entstehen. Damit sinkt auch das Risiko für Schlaganfälle oder Herzinfarkte.

Mangelnde Mundhygiene ist eine wichtige Ursache. Die Bakterien im Mundraum vermehren sich in diesem Fall massiv und lösen die Zahnbettentzündung aus. Wir unterscheiden die Zahnfleischentzündung und die Entzündung des Zahnhalteapparates. Wird diese Entzündung chronisch, bildet sich im Lauf der Jahre das Zahnfleisch zurück und schädigt auf die Dauer den Kieferknochen.

Natürlich gibt es noch weitere Risikofaktoren, die Parodontitis auslösen können: Stress, Stoffwechselerkrankungen, Vitamin-Mangelerscheinungen oder Nikotinkonsum schwächen allgemein das Immunsystem und öffnen damit auch einer chronischen Zahnbettentzündung Tür und Tor.
Außerdem spielt vermutlich die genetische Veranlagung mit.

Aus den Entzündungsherden im Zahnfleisch gelangen Bakterien auch in die Blutbahn und damit in andere Körperregionen. Mediziner sehen hier Mitauslöser für Gefäßverkalkung, Herzinfarkte oder Diabetes. Die Mehrheit der Parodontitis-Patienten sind über 35 Jahre alt. Drei von vier Erwachsenen erkranken mindestens einmal im Leben an der Zahnbettentzündung. Im Anfangsstadium wird sie kaum bemerkt.

Ein klassisches Symptom ist Zahnfleischbluten beim Zähneputzen. Im nächsten Stadium ist das Zahnfleisch gerötet und stellenweise geschwollen. Schmerzen stellen sich erst im nächsten Schritt ein. Schritt für Schritt werden bei einer Parodontitis die Zahnbeläge entfernt. Anschließend werden die in diesen Fällen stark vergrößerten und tief reichenden Zahnfleischtaschen gereinigt, die größten Brutstätten für die Bakterien. Das Abkratzen der Plaques innerhalb dieser Taschen ist mühsame Millimeterarbeit mit speziellen Werkzeugen. In schweren Fällen werden Antibiotika und desinfizierende Mundspülungen eingesetzt, um Infektionen vollständig auszuheilen oder Neuinfektionen zu verhindern.

Wichtig ist eine frühzeitige Diagnose. Eine Parodontitis verläuft im Anfangsstadium sehr langsam und schmerzlos. Nur eine regelmäßige Vorsorgeuntersuchung verhindert, dass sie sich weiter ausbreitet und fortschreitet.

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Ihr Team von der Zahnarztpraxis Dr. Kuhlow und Partner

Quelle: portal-der-zahnmedizin.de

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