(Zahn-)gesunde Ernährung

15. Juli 2021
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Wer auf richtige Ernährung für gesunde Zähne achtet, muss auf Zucker in Lebensmitteln und Getränken weitgehend zu verzichten. Wichtig ist eine vollwertige und abwechslungsreiche Ernährung.

Natürlich ist nichts gegen eine kleine Nascherei zu sagen, aber zu viel Stärke und Zucker in der Ernährung führen zu mehr Plaque-Ablagerungen und die Bakterien verstoffwechseln den Zucker so, dass er Säure produziert, die zur Entstehung von Karies beiträgt. Zum Glück gibt es viele köstliche und gesunde Ernährungsoptionen, die helfen, Plaque zu bekämpfen.

Karies ist die am weitesten verbreitete Krankheit. Das Grundproblem ist der bakterielle Belag an unseren Zähnen und dem Zahnfleisch. Dieser weißliche, stark klebrige Belag enthält eine Unmenge an Bakterien, die Weißmehl und Zucker(-arten) zu Säuren verdauen. Diese Säuren greifen den Zahnschmelz und das Zahnfleisch an. Die Gesundheit Ihrer Zähne hängt also auch stark von Ihrer Ernährung ab. 

Beim Essen wird Speichel gebildet, der die Zähne reinigt. Durch Fasern in pflanzlichen Nahrungsmitteln (Obst, Gemüse, Vollwertprodukte) werden Ihre Zähne mechanisch gereinigt. Natürlich sind aber auch Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente im Essen wichtig.

Die Ernährungstipps für gesunde Zähne

  • Versorgen Sie Ihre Zähne mit ausreichend Kalzium und Fluoriden.
  • Säuren in Obst, Säften, Eistee oder Limos schädigen den Zahnschmelz. Spülen Sie die Zähne nur mit klarem Wasser, um die Säurewirkung zu neutralisieren! Denn Zähne putzen verschlimmert hier die Wirkung
  • Erholungsphasen für die Zähne: Dauerndes Essen erhöht das Risiko der Kariesbildung.
  • Greifen Sie am besten zu zuckerfreien Kaugummis wenn die Gelegenheit zum Zähneputzen mal nicht da ist. Sie fördern den Speichelfluss und neutralisieren die Säure.
  • Auf „versteckten Zucker“, z. B. in Fruchtjoghurt, Müsli und Getränken achten und die Häufigkeit und Menge von Zucker in Essen und Getränken reduzieren. Süßstoffe haben keine kariesfördernde Wirkung.
  • Geben Sie Ihren Zähnen was zu beißen: Kauen regt den Speichelfluss an und schützt so vor Kariesbildung. Knackiges Obst und frisches Gemüse sowie Vollkornprodukte tun Ihnen gut und fördern die Kautätigkeit.
  • Honig ist für die Zähne genauso schädlich wie Zucker. Durch seine klebrige Konsistenz haftet er besonders gut an den Zähnen.

Freund für Ihre Zähne

Kalzium

Kalzium ist unerlässlich für starke Knochen und Zähne. Molkereiprodukte wie Milch, Käse und Joghurt sind eine hervorragende Quelle für Kalzium, das den Zahnschmelz stärkt. Und wenn Sie kein Fan von Molkereiprodukten sind, können Sie sich immer noch für Mandeln, Brokkoli, Paranüsse, Pak Choi und getrocknete Bohnen entscheiden, die ebenfalls von Natur aus reich an Kalzium sind. Wenn Sie an Laktoseintoleranz leiden oder die vegane Lebensweise bevorzugen,

Ballaststoffe in Obst und Gemüse

Ballaststoffe regen die Produktion von Speichel an, der die Säuren und Enzyme fortspült, die Ihre Zähne angreifen. Bananen und Äpfel, aber auch Trockenfrüchte wie Rosinen, Feigen und Datteln sind reich an Ballaststoffen. Sie sind außerdem köstliche Alternativen zu Süßigkeiten, wenn Sie darauf Appetit haben. Außerdem können Sie Gemüse und Nüsse, Bohnen, Erbsen, Erdnüsse und Mandeln Ihrem täglichen Speiseplan hinzufügen, um sicherzugehen, dass Sie die Ballaststoffe bekommen, die Sie brauchen. Sehen wir uns nun die Arten von Lebensmitteln an, die Sie vermeiden oder in Maßen konsumieren sollten, wenn Sie sich gesündere Zähne wünschen.

Fluoride

Fluoride erhöhen die Stabilität der Knochen und Zähne. Sie werden in den Zahnschmelz eingebaut und machen ihn widerstandsfähiger. Außerdem hemmen sie die Mundbakterien und die Säureproduktion. Gute Fluorquellen sind die meisten Fischsorten, Vollkornprodukte, Käse, (Soja)bohnen, Pilze, Walnüsse sowie schwarzer und grüner Tee. Einen wichtigen Beitrag zur Fluorversorgung leisten auch fluoridiertes Speisesalz oder angereicherte Zahnpasten.

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